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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 00:55 Uhr

Handball : Klare Steigerung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die nackten Zahlen zeigen, dass der Trainerwechsel, den es in dieser Saison in der kurzen Winterpause bei den 1. Männern des TuS Esingen gab, zu einer Verbesserung führte. Unter Markus Risch, der erst im Juli 2014 das Traineramt übernommen hatte, hatten die Tornescher im Herbst aus zwölf Hamburg-Liga-Partien 18 Punkte geholt, was einem Schnitt von exakt 1,5 Zählern pro Spiel entspricht. Nachdem Risch zu Beginn des neuen Jahres auf Wunsch der TuS-Spieler hin ausschied, folgten aus zehn Spielen 17 Punkte, was 1,7 Zähler pro Begegnung bedeutet.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2015 | 21:31 Uhr

„Angesichts der Tatsache, dass uns nie der komplette Kader zur Verfügung stand, können wir mit unserer Bilanz im Frühjahr zufrieden sein“, sagte Jan-Henning Himborn. Der 34-Jährige war im Januar auf die Kommandobrücke zurück- gekehrt ‒ und erreichte sein Ziel, bis zum Saisonende kein Punktspiel mehr zu verlieren. Ihre vier Auswärtspartien im Jahr 2015 gewannen die Esinger sogar allesamt, daheim gab es neben drei Siegen allerdings auch drei Unentschieden. Sowohl beim 36:36 gegen den SC Alstertal-Langenhorn als auch beim 30:30 gegen den späteren Absteiger SG Bramfelder SV/Hamburger SV verspielten die Tornescher dabei in der Schlussminute jeweils noch eine Zwei-Tore-Führung.

„Das war sehr ärgerlich ‒ aber selbst, wenn wir diese beiden Partien gewonnen hätten, hätte es nicht mehr zur Meisterschaft gereicht“, rechnete Jan-Henning Himborn vor. Dass die Esinger im Abschlussklassement drei Punkte Rückstand auf den Meister Altrahlstedter MTV Hamburg hatten, schob Jan-Henning Himborn vor allem auf die Phase vor der Winterpause: „Die drei Niederlagen, die wir im Herbst 2014 kassiert haben, waren einfach zu viel ‒ aber in diesem Jahr haben wir uns wirklich erheblich gesteigert!“

Eine solche Steigerung hatte sich Jan-Henning Himborn von seinem Team auch „erhofft“, denn immerhin sei „der Trainerwechsel auf Wunsch der Spieler hin vorgenommen worden“, wodurch „die Mannschaft in der Pflicht stand“, wie der Sportliche Leiter der TuS-Handballer betonte.

Als Hamburger Vizemeister müssen die Esinger nun „nachsitzen“. So nannte Jan-Henning Himborn, hauptberuflich Lehrer, jedenfalls die beiden Aufstiegsspiele, in denen die Tornescher gegen den Schleswig-Holstein-Liga-Vizemeister HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg um den nachträglichen Sprung in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein kämpfen. Am Sonnabend, 18. April steigt in der Westerrönfelder Heidesandhalle um 16.45 Uhr das Hinspiel. In fünf Tagen geht es also um alles ‒ und Jan-Henning Himborn blickt dieser Prüfung zuversichtlich entgegen: „Wir haben alles in der eigenen Hand ‒ unsere Mannschaft kann und will sich für ihren Aufwand belohnen.“

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