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Bildungsausschuss : KiTa-Plätze: Es wird langsam eng

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Politiker des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen tagten diesmal nicht im Rathaus, sondern waren in der neu geschaffenen kleinen Mensa der Johannes-Schwennesen-Schule zusammengekommen. Ihrer öffentlichen Beratung ging eine Besichtigung der in den Sommerferien an der Schule erfolgten Umbauarbeiten voran. Die Politiker waren begeistert und voll des Lobes über die ideenreiche Umgestaltung von Räumen, die zu einer kleinen Mensa mit Vorbereitungsküche und neuen Toiletten, die nun von der Pausenhalle zu erreichen sind, führten.

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erstellt am 29.Sep.2015 | 21:49 Uhr

Die Politiker hörten von Dagmar Hasenbalg vom ausführenden Ingenieurbüro Tragplan und Joachim Hinz vom Fachdienst Hoch- und Tiefbau der Stadt,  dass die Gesamtkosten für den Umbau bei 257000 Euro und damit um 15000 Euro unter den geplanten Kosten liegen. Die nächste Beratung des Ausschusses soll ebenfalls mit der Besichtigung eines von den Politikern des Bildungsausschusses beschlossenen Bauvorhabens erfolgen. Und zwar im AWO-Kindergarten Lüttkamp. Dort wurde die Küche umfangreich saniert. Sie ist seit Ende August wieder in Betrieb.

Wie die Verwaltung berichtete, sind in den Tornescher Kindertagesstätten alle 356 im Elementarbereich zur Verfügung stehenden Betreuungsplätze vergeben. Aufgrund zusätzlicher Aufnahmen in einzelnen Einrichtungen, die ab 1. Oktober zugesagt sind, können keine weiteren Aufnahmen von den Wartelisten erfolgen. Für Kinder aus Flüchtlingsfamilien ist im laufenden Kindergartenjahr nur bedingt eine Aufnahme möglich. 27 Kinder, die durch Zuzug der Familien einen Anspruch auf einen KiTa-Platz in Tornesch haben, werden im Kindergartenjahr 2015/16 in Absprache mit den Eltern in auswärtigen KiTas betreut. Die Stadt zahlt an die entsprechende Kommune einen Zuschuss. Ein KiTa-Wartelistenabgleich zum 1. August 2016 wird im November erfolgen.

Kapazitätsgrenze an KiTa-Plätzen erreicht / Verwaltung sucht nach Lösungen

Die SPD-Politikerin Verena Fischer-Neumann appellierte an Politik- und Verwaltung, schnellstens eine tragfähige Lösung für den Bedarf an KiTa-Plätzen zu finden. „Unser Anspruch ist eine bedarfsgerechte Versorgung. Die hatten wir bislang. Nun sind wir an der Kapazitätsgrenze, haben sie offenbar bereits überschritten und werden weitere Plätze brauchen, wenn unsere neuen Wohngebiete bezogen sind“, machte Verena Fischer-Neumann deutlich. Sabine Kählert, Leiterin des Amtes für Soziale Dienste, versicherte, dass die Verwaltung nach Lösungen unter Einbeziehung der Tornescher Tagesmütter und der Familienbildung Wedel suche. „An letzter Stelle steht ein Neubau. Wir versuchen ab 2016 das Bonhoefferhaus für Gruppen, die Tagesmütter leiten, und für Kurse der Familienbildung zu nutzen.“ Im Bonhoefferhaus wurde zum 1. August die Spielstunde eingestellt.

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