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Zusammenarbeit mit Familienbildung Wedel : Kinderbetreuung durch Tagesmütter

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einstimmig haben die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, dass die Stadt Tornesch die Zusammenarbeit mit der Familienbildung Wedel e.V. im Rahmen der Kindertagespflege fortsetzt.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 20:03 Uhr

Dem Finanzausschuss wurde eine Mittelbereitstellung gemäß der Antragstellung der Familienbildung Wedel für die Fortsetzung der anteiligen Kostenübernahme für Werbung, Vermittlung, Beratung sowie Betreuung von Tagesmüttern in Tornesch in Höhe von 5600 Euro empfohlen. Ulrike Wohlfahrt, Leiterin der Familienbildung Wedel, hatte für Verwaltung und Politik schriftlich Berichte und Nachweise zur Vor-Ort-Betreuung in der Kindertagespflege sowie allgemein in der Kindertagespflege der Familienbildung im Kreis Pinneberg vorgelegt und in der Ausschusssitzung erläutert.

In Tornesch sind im Berichtszeitraum 2012 zwölf Tagesmütter und zwei Kinderfrauen aktiv gewesen. Das sind zwei Kräfte mehr als im Jahr davor. Betreut durch Tagesmütter wurden im Jahr 2012 insgesamt 51 Kinder unter drei Jahren, 20 Kinder im Alter von vier bis sechseinhalb Jahren und drei Kinder im Schulalter. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Kreis Pinneberg durch Tagesmütter der Familienbildung Wedel 433 Kinder betreut.

Für Tornesch ist die Betreuungszahl rückläufig (2010: 85 Kinder; 2011: 81 Kinder; 2012: 74 Kinder). Trotz der rückläufigen Zahl liege Tornesch noch über dem, was Tornesch an kofinanzierten Plätzen zustehe, betonte Ulrike Wohlfahrt. „Seit der Erhöhung der Kreis- und Gemeindeanteile können wir berechnen, wie viele betreute Kinder jeder Gemeinde zustehen. In Tornesch sind es 56. Die darüber hinausgehenden Betreuungsverhältnisse gehen zulasten anderer Gemeinden, die ihr kofinanziertes Kontingent nicht ausschöpfen“, so Ulrike Wohlfahrt. Sie betonte, dass andere Gemeinden bereits Leistungsvereinbarungen über die Finanzierung weiterer Plätze mit der Familienbildungsstätte getroffen hätten. Die Politiker des Bildungsausschusses signalisierten, dass, wenn die bisherige Finanzierung nicht auskömmlich sei, die Familienbildungsstätte einen Antrag zur Diskussion einreichen sollte.

Vor-Ort-Beratung und Vermittlung

Seit 2009 haben Tornescher und Uetersener Eltern die Möglichkeit, sich jeden Dienstag ab 15 Uhr in der Tornescher VHS-Lerninsel über eine Betreuung für ihr Kind durch eine Tagesmutter zu informieren. Das Beratungsangebot wurde im vergangenen Jahr von 72 Familien aus Tornesch und Uetersen wahrgenommen. Außerdem suchten vier Tornescher Familien die Beratungsstelle in Wedel auf und nutzte eine Familie die Möglichkeit, im eigenen Haushalt beraten zu werden.

Für die Aufrechterhaltung der Vor-Ort-Vermittlung hat die Familienbildungsstätte Wedel bei Tornesch Mittel beantragt. In den Haushalt sollen 3200 Euro eingestellt werden. Wenn sich Uetersen wieder mitbeteiligt, fließen von dort 1600 Euro in den Haushalt zurück.

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