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Tornescher Kirche : Kinder spielen Weihnachtsgeschichte

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mädchen und Jungen der Kirchengemeinde haben seit Ende Oktober fleißig geübt, um in den beiden Heiligabend-Familiengottesdiensten ein Krippenspiel aufzuführen. Da fast 40 Kinder dem Aufruf zum Mitspielen gefolgt waren, wurden nicht nur die Rollen von Josef und Maria doppelt besetzt, sondern auch einige andere und noch ein paar Engel und Geschenke bringende Kinder in die Weihnachtsgeschichte integriert. Und so freuen sich 13 Engel, zweimal Josef und Maria, drei Hirten, sechs Könige, eine Wirtsfamilie mit Vater, Mutter und Kind, zwei Esel, zwei Erzähler und vier dem Jesus-Kind Geschenke übergebende Mädchen und Jungen auf ihren großen Auftritt am 24. Dezember.

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erstellt am 22.Dez.2013 | 22:04 Uhr

Die Familiengottesdienste mit Pastor Henning Matthiesen beginnen in der Tornescher Kirche um 13.30 Uhr und um 15 Uhr.

Die Kinder spielen die klassische Weihnachtsgeschichte mit kleinen Abwandlungen. So berichtet ein Esel, in dessen Stall Josef und Maria untergekommen sind, einem „Erzähler“, dass ihm die „Gäste“ in seinem Stall gar nicht passen. Und als er noch nicht einmal mehr an sein Futter kommt, weil in der Krippe ein neugeborenes Kind liegt, ist der Esel gar nicht mehr gut gelaunt.

Doch als er feststellt, wie sehr sich alle über die Geburt des Kindes freuen und ihm Geschenke bringen und sogar Könige und Engel vorbeischauen, öffnet er sein Herz und auch er heißt den kleinen Jesus willkommen. Der Esel spricht nicht nur, er singt auch. Die zwölf Jahre alte Hannah Schlewitt spielt in einem Gottesdienst den Esel und wird in beiden das Lied „Was hat der Esel nur gedacht in der Heiligen Nacht ...?“ singen.

Einstudiert haben das Krippenspiel mit den Kindern das Team vom Kindersamstag Gesche Böttcher-Schalke, Katharina Rachow, Eugen Zeller und Daniel Sölter sowie Jugenddiakon Benjamin Evers. Für Ton und Licht sorgt Harm Klatt.

Bettina Jagemann hat mit Hannah Schlewitt den Sologesang einstudiert und noch kurzfristig ein Engelkleid genäht. Denn es befanden sich nur zwölf Engelskleidchen im Krippenspielfundus. „So viele Kinder wie diesmal haben noch nie bei einem Krippenspiel mitgewirkt“, so Gesche Böttcher-Schalke. Es sei schon eine Herausforderung gewesen, die vier bis zwölf Jahre alten Kinder bei den Proben unter einen Hut zu bekommen, aber es habe dem ehrenamtlichen Team und auch den Kindern viel Spaß bereitet, dieses Krippenspiel einzustudieren, betont sie.

Nun hoffen alle auf gut besuchte Familiengottesdienste.

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