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Nachhaltigkeit : Kinder können das Klima retten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

An einen spannenden Film oder ein Kinderbuch á la „Kalle Blomquist“ fühlte sich Dr. Jürgen Ceynowa aus dem Kieler Umweltministerium bei dem Titel erinnert. Und Lutz Altenwerth, Geschäftsführer des Abwasser-Zweckverbandes (azv) Südholstein, suchte einen Vergleich aus der Biologie. Wer etwas Neues einpflanzen wolle, der sollte es bei den ganzen Jungen tun.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2012 | 20:37 Uhr

„Kita21 – Die Klimaretter“ ist ein Modellprojekt überschrieben, dass die Hetlinger Klärwerker initiierten und für das Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) die Schirmherrschaft übernommen hat. Beteiligt sind zudem die Umweltstiftung „S.O.F – Save Our Future“ und der Kreis. Unterstützung kommt von der AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest“.

Die Bildungsarbeit in den Bereichen Klimaschutz und Energie soll in den Kindergärten gefördert werden. Zudem gilt es, Netzwerke zur nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Zu der Auftaktveranstaltung im Hetlinger Klärwerk waren 50 Experten und Kita-Mitarbeiter gekommen. Nachhaltigkeit, da zitierte Altenwerth den Duden, bedeutet etwas länger Andauerndes oder mit längerer Wirkung.

Es gehe nicht darum, ein paar Phrasen mittels eines Nürnberger Trichters einzupfropfen, um so neumalkluge Kinder zu schaffen, sagte Ceynowa. Stattdessen würden mit kindgerechten Konzepten Zusammenhänge und Werte des Klimaschutzes spielerisch vermittelt.

Lob für das Vorhaben kam auch vom stellvertretenden Landrat Lutz Degener. Mit Blick auf die zahlreiche internationalen Umweltkonferenzen die mit Minimalkonsens endeten, stellte er fest: „Hier wird konkret gehandelt.“

Bis zu 90 Kindertagesstätten sollen bis 2015 zum Mitmachen animiert werden. Die Kindergärtner und Erzieher lernen dabei viel über Methodik im Bereich Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. Wird das Projekt im Hort erfolgreich umgesetzt, kann die Auszeichnung „Kita21“ vergeben werden.

Ein wichtiger Baustein sind Partnerschaften zwischen Kindergärten und regionalen Bildungseinrichtungen. Sie sollen durch das Projekt gefördert werden. Zudem könnte das Kreis-Pinneberger Vorhaben als Modell dienen und in anderen Landesteilen ebenfalls realisiert werden. www.kita21-dieklimaretter.sh

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