Kick der Blauröcke und Polizisten

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Die Gastgeber haben dem Nachbarn den Vortritt gelassen. In dem spannenden Endspiel des 17. Feuerwehr-Fußballturniers trafen die Seesteraner auf die Wehr aus Klein Nordende. Es gingen die Einheimischen mit 1:0 in Führung, doch die Klein Nordender Kameraden konnten bald ausgleichen. Kurz vor Spielende fiel das entscheidende Siegtor zum 2:1. Klein Nordende gewann somit nach 2012 erneut den Wanderpokal.

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18. Juni 2014, 21:05 Uhr

Bei guten äußeren Bedingungen konnte auf dem Sportplatz der Grundschule gekickt werden. Gespielt wurde in zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften auf Kleinfeldern mit fünf Feldspielern plus Torwart. Die Spielzeit betrug zehnMinuten.

Die rund 200 Zuschauer konnten in den 30 Vorrundenspielen insgesamt 71 Tore bejubeln. Den höchsten Tagessieg landeten die Heistmer Kameraden mit 5:0 gegen die Spielgemeinschaft der Feuerwehren aus Groß Nordende und Heidgraben.

Noch spannender verlief übrigens das Spiel um Platz 3. Es wurde erst im Neun-Meter-Schießen mit 3:2 zugunsten des Titelverteidigers „RettPol112“, dies ist eine Spielgemeinschaft aus dem Rettungsdienst der Polizei des Kreises Pinneberg, gegen die Brandbekämpfer aus Seeth-Ekholt entschieden.

Die Platzierungen der Teams aus dem Verbreitungsgebiet der Uetersener Nachrichten: Im Spiel um Platz 5 siegte die Spielgemeinschaft der Wehren Moorrege, Tornesch und Haselau mit 3:2 im Elfmeterschießen gegen die Blauröcke aus Heist. Die Kicker der Wehren Groß Nordende und Heidgraben unterlagen ebenfalls im Neun-Meter-Schießen mit 3:2 gegen die Kameraden aus Hasloh im Spiel um Platz 9.

Bei der Siegerehrung bedankte sich Wehrführer Hermann Stieler bei den Schieds-richtern des TSV Seestermüher Marsch, Reiner Röschke, Brian Averhoff und Lennart Salveter, für die Leitung der Spiele. Insgesamt hatten die Referees wenig Mühe mit den Partien, da sich alle Beteiligten fair verhielten. Es musste lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe ausgesprochen werden.

Getrübt wurde das Turnier durch die Verletzung zweier Spieler. Dies geschah ohne Fremdeinwirkungen. Sie mussten mit einem Rettungswagen zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden.

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