Neu- und Umbau : Kibek-Quartier: Es geht los

4447483_800x658_55a4240585c29.jpg

Es ist sicher nicht das spektakulärste Projekt, mit dem die Krückaustadt Elmshorn derzeit von sich reden macht, aber dennoch eines von großer Symbolkraft für den auf Jahre angelegten Umbaus der City: Auf dem 7500 Quadratmeter großen einstigen Gelände des Teppich-Riesen Kibek haben die Bauarbeiten begonnen. Bis Ende des kommenden Jahres sollen hier vier Neubauten entstehen. Dazu wird das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Hochhaus zu Wohnungen umgebaut.

shz.de von
13. Juli 2015, 22:46 Uhr

Bereits vor eineinhalb Jahren hatte das Wohnungsbauunternehmen Semmelhaack Gelände und Gebäudeensemble erworben und schon damals versprochen, der Industriebrache zu neuem Ansehen und Leben zu verhelfen. Wo in den vergangenen neun Jahren wenig mehr als der ständig fortschreitende Verfall zu beobachten war, sollen fast 160 Mietwohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 75 Quadratmetern entstehen. Seit einigen Tagen laufen die dafür notwendigen vorbereitenden Arbeiten.

Im Zusammenhang mit den alten Hallen rund um das Hochhaus bedeutet das: Rückbau der mit Asbest belasteten Fassade, Entkernung und anschließend Abriss. Zeitgleich wird auch im Hochhaus-Turm gearbeitet. Um während der Sanierung den Bauschutt und Elektroschrott bei möglichst geringer Staubentwicklung aus den oberen Stockwerken nach unten transportieren zu können, werden jetzt die Aufzüge ausgebaut und Müllschächte geschaffen.

Voraussichtlich im Oktober wird dann sowohl mit dem Bau von vier Wohnhäusern anstelle der Hallen als auch mit dem Umbau des Hochhauses begonnen. Rund 23 Millionen Euro lässt sich Semmelhaack die gesamte Maßnahme kosten.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert