Sitzung des Schulzweckverbandes : KGST kooperiert mit Moorrege

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An Tagesordnungspunkt 8 – in dem es darum ging, einem Kooperationsvertrag zwischen der Tornescher Klaus-Groth-Schule und der Moorreger Gemeinschaftsschule „An’n Himmelsbarg“ zuzustimmen – trat während der jüngsten Sitzung des Schulzweckverbandes die Missstimmung zwischen Uetersen und Tornesch zutage.

shz.de von
05. Juni 2014, 17:13 Uhr

„Die Kooperation ist in Ordnung, aber wenn wir einen gemeinsamen Schulzweckverband haben, möchten wir informiert werden“, formulierte Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen ihr Unbehagen. „Als das Ludwig-Meyn-Gymnasium mit der Rosenstadtschule einen Kooperationsvertrag schloss, sind wir auch nicht informiert worden“, konterte die Tornescher SPD-Fraktionssprecherin Verena Fischer-Neumann, die die Sitzung als Vorsitzende leitete. Die von Uetersens Bürgervorsteher Adolf Bergmann vorgetragene Befürchtung, Uetersener Kinder, die die Oberstufe der Klaus-Groth-Schule besuchen wollten, müssten zukünftig zugunsten von Moorreger Kindern abgewiesen werden, konnte schnell entkräftet werden.

„Wir sind ein Zweckverband, zuerst kommen Uetersener und Tornescher Kinder“, sagte Bürgermeister Roland Krügel und ergänzte: „Und jetzt eben auch Moorreger.“ „Es handelt sich bislang um geringe Schülerzahlen aus Moorrege“, so Fischer-Neumann vermittelnd. Stellvertretender Schulleiter Thore Schwilp, der Schulleiterin Rita Wittmaack während der Sitzung in der Pausenhalle der Klaus-Groth-Schule vertrat, betonte, dass es die Moorreger Schule war, die mit der Anfrage zu kooperieren auf die Tornescher Schule zugekommen war und nicht die Tornescher Politik oder Verwaltung. Schließlich wurde der Tagesordnungspunkt mit fünf Ja-Stimmen und vier Enthaltungen - den Uetersener Stimmen - beschlossen. Moorreger Abschlussklassenschüler können bei entsprechenden Noten also zukünftig die Oberstufe der Klaus-Groth-Schule besuchen.

Im Verlauf der Sitzung wurde Schulzweckverbandsmitglied und Tornescher CDU-Ratsherr Bernhard Janz zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses gewählt. Hausaufgaben für die Kollegen gab es von Schulzweckverbandsmitglied Daniel Kölbl. ImAuftrag der Tornescher CDU reichte er 13 Fragen zum Thema Medienentwicklungsplan ein und bat um deren Beantwortung im Protokoll.

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