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Uetersener Nachrichten

24. August 2017 | 11:24 Uhr

KGST in Schuss: Gut investiertes Geld?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Bildungsausschuss hat sich im Vorfeld der politischen Haushaltsberatungen für das Jahr 2015 in den Schulen umgesehen, die sich in Uetersener Trägerschaft befinden. Das sind neben dem Ludwig-Meyn-Gymnasium und der Rosenstadtschule die Friedrich-Ebert-, Birkenallee- und Geschwister-Scholl-Schule. Zudem nennt die Rosenstadt die KGST ihr Eigen, die Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe in Tornesch. Denn Uetersen ist Mitglied im Schulzweckverband, dem Tornesch als dabei größerer Partner vorsteht.

Insofern besuchte der Fachausschuss am Dienstagabend die Schule an der Klaus-Groth-Straße. Begleitet wurden die Uetersener Entscheidungsträger von Mitgliedern beider Verwaltungen, dem Schulzweckverbandsvorsitzenden Roland Krügel sowie Tornescher Kommunalpolitikern.

Wie vorab in Uetersen führte die Schulleitung durch die Räume mit großer Bibliothek (gleichzeitig Stadtbücherei und Kreismedienzentrum), Mensa (460 Essen täglich) und Theatersaal (große Bühne, Beleuchtungskonzept, Forum). Die Fachräume präsentierten sich als bestens ausgestattet, und auch Klassenzimmer vermittelten den Besuchern einen guten Eindruck wie im Übrigen die gesamte Schule. Gut investiertes Geld also? Bürgervorsteher Adolf Bergmann wollte dennoch ein Thema erörtern: die Ausweitung des Schulzweckverbands.

Uetersen strebt diese an, die Tornescher Seite (SPD-Mehrheit) verhält sich nach Uetersener Auffassung zu zögerlich. Und auch am Dienstagabend wurde deutlich, dass nach gescheiterter Fusion diese Frage ebenfalls nicht einfach zu lösen sein wird. In der Rosenstadt ist der Bildungszweckverband in der heutigen Gestalt, also nur mit der KGST „bestückt“, schon lange nicht mehr unumstritten. Gut möglich, dass sich Teile der Ortspolitik daher demnächst auch für eine Loslösung von Tornesch stark machen. Schließlich brauche Uetersen die Schule nicht mehr, machte Bergmann am Rande der Begehung deutlich. Uetersen habe ein Gymnasium und eine Gemeinschaftsschule. Die Rosenstädter Seite wünscht sich bis Dezember eine verbindliche Antwort von Torneschs Politik, ob der Bildungszweckverband nun erweitert werden soll oder nicht. Bleibt diese aus, ist tatsächlich vieles vorstellbar. Sogar eine Kündigung des Vertrages, wobei eine solche gut begründet sein muss, so fordert es das Gesetz, auf dessen Grundlage der Vertrag beruht.

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erstellt am 30.Okt.2014 | 21:01 Uhr

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