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Verpflegung an der KGS : KGS-Mensa besteht seit fünf Jahren

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Schultag an der Klaus-Groth-Schule beginnt um 8 Uhr mit dem „offenen Anfang“, der den Schülerinnen und Schülern eigenständiges Arbeiten in den Klassenräumen ermöglicht, und für viele der mehr als 1000 Kinder und Jugendlichen mit einem Frühstück in der Mensa.

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erstellt am 18.Apr.2012 | 20:18 Uhr

Dass ab 8 Uhr der Schüler- und Lehrerschaft belegte Brötchen, Obst und Getränke und mittags warmes Essen, selbst gekochte Suppen und geschnippelte Salate zum Stillen des großen und kleinen Hungers zur Verfügung stehen, dafür sorgen bereits ab 7 Uhr engagierte Eltern im Mensaverein. Er besteht seit fast sechs Jahren und hat seit fünf Jahren sein Zuhause in der Schulmensa. Denn anfangs schmierten Dagmar Pfützner, Ute Meyer, Griseldis Fornahl, Karin Becker, Anke Heydorn und ihre Mitstreiterinnen der ersten Stunde die Brötchen noch unter „Behelfsbedingungen“ und boten Mittagessen in Klassenräumen an.

Am 17. April 2007 wurden Küche und Mensa dann offiziell eingeweiht und damit dem Verein gute Bedingungen für die Verpflegung von Schülern und Lehrern zur Verfügung gestellt. Die Resonanz war groß, so dass 2010 die Küche bereits erweitert und für die Abläufe optimaler gestaltet werden musste. Aus Anlass des 5. Geburtstages der Mensa schaute Bürgermeister und Schulzweckverbandsvorsteher Roland Krügel vorbei und sprach den Aktiven des Mensavereins seinen Dank aus. „Wir sind froh, dass wir diesen von Eltern organisierten Mensaverein haben und alles so gut klappt“, sagte er. Schulleiterin Rita Wittmaack dankte mit Blumen und fünf langjährige Mensanutzer sangen für die Ehrenamtlichen sogar ein Ständchen. Lehrer Andreas Plock, der von Anfang an als zahlendes Mitglied dem Mensaverein angehört, brachte fünf große Merci-Schachteln vorbei. „Wir freuen uns über die Anerkennung und die gute Zusammenarbeit mit dem Schulzweckverband“, so Vereinsvorsitzende Dagmar Pfützner. 50 Prozent der 1263 Schülerinnen und Schüler nehmen am Mittagessen teil. Und fast alle Schüler kaufen sich zu den Öffnungszeiten Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8 bis 14.30 Uhr, Dienstag von 8 bis 13 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr Brötchen, Salte, Joghurt oder Getränke.

Aus dem ehrenamtlichen Mensabetrieb ist in den vergangenen fünf Jahren ein kleines Unternehmen mit einer angestellten Ökotrophologin als Küchenleiterin, 14 Mitarbeiterinnen auf 400 Euro-Basis und 40 Ehrenamtlichen, die bei der Frühstücks- und Mittagessenausgabe im Einsatz sind, geworden. Dagmar Pfützner und Ute Meyer, die den Mensaverein aus der Taufe gehoben hatten, kümmern sich um die Verwaltung, Buchhaltung, die Hygieneschulungen und sind im Wechsel vor Ort. Ihr nächstes Ziel ist das Erreichen einer Zertifizierung. Da die KGS-Mensa von einem Verein geführt wird, ist ein Prüfsiegel eine ganz besondere Leistungsbewertung.

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