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Schwimmen : Kernchen etabliert sich in deutscher Spitze

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Knapp eine Woche vor ihrem Start bei den Deutschen Meisterschaften der Rettungssportler in Osnabrück war Alina Kernchen nur noch „ein wenig aufgeregt“. Dies begründete die 13-jährige Rettungssportlerin der DLRG Region Uetersen folgendermaßen: „Für mich waren die Landesmeisterschaften fast schlimmer, weil es dabei um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften ging. Jetzt habe ich den Sprung dorthin geschafft und freue mich einfach auf den Wettkampf.“ Und damit war im Jahr 2015 nicht unbedingt zu rechnen, wie Matthias Krause, Pressewart der Uetersener Rettungsschwimmer, hervorhob: „Kernchen ist in diesem Jahr der jüngere Jahrgang in der Altersklasse 13/14.“ Dennoch schaffte das Talent schon im ersten Jahr den Sprung zu den Landestitelkämpfen nach Niedersachsen.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 21:23 Uhr

Betreut von ihrer Trainerin Katharina Schankin, startete Kernchen stark in den Wettkampf und legte im 100- Meter-Hindernisschwimmen in 1:15,68 Minuten eine neue persönliche Bestleistung hin. Nur wenig später stellte sie über 50 Meter Retten (25 Meter Freistil sowie 25 Meter Schwimmen mit einer Rettungspuppe) einen weiteren persönlichen Rekord auf. Höhepunkt des Wettkampfes sollte aber die letzte Disziplin (50 Meter Retten mit Flossen) sein. Bis zu dieser Disziplin lag die Tornescherin in den Top-20, doch mit einem sechsten Platz über diese Strecke und einem neuen Landesrekord (30,73 Sekunden) schob sich Kernchen in der Gesamtwertung noch sensationell auf Platz 13 nach vorne.

Acht der zwölf Sportlerinnen, die im Abschlussklassement vor der Nachwuchshoffnung der DLRG Region Uetersen lagen, sind bereits ein Jahr älter, so dass Kernchen in ihrem Jahrgang 2002 die fünftbeste Teilnehmerin war. Auch Trainerin Schankin zeigte sich „sehr zufrieden“ mit den Leistungen ihrer Sportlerin, die sie bereits seit vielen Jahren betreut. „Nun heißt es für Kernchen und ihre Trainingskameraden, die Zeit bis Anfang 2016 möglichst gut zu überbrücken, da die Schwimmhalle in Uetersen aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen ist“, sagte Krause.

Mit dem Start beim Rolandpokal, den die DLRG Wedel seit 1969 jährlich ausrichtet, steht an diesem Wochenende bereits der nächste Teamwettkampf auf dem Plan. Bei der schon 46. Auflage des Turniers werden drei Mannschaften der DLRG Region Uetersen in der Wedeler Schwimmhalle „Die Badebucht“ ins Becken steigen.

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