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Veranstaltung in Uetersen : Keramiker zeigten ihr Können

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

20 Keramiker haben am Wochenende auf dem Gelände des Museums Langes Tannen ausreichend Platz gefunden, um dort ihre getöpferten Arbeiten zu präsentieren. Sie waren einer Einladung der Stadt Uetersen sowie Gabriela Schramm von „unikate“ gefolgt. Die Besucher, etwa 1500 an der Zahl, konnten neue Eindrücke gewinnen. Und das auch, weil einige Keramiker, alles Meister ihres Fachs, ihre Kunst zum ersten Mal präsentiert hatten.

shz.de von
erstellt am 28.Jul.2013 | 21:25 Uhr

Die ersten Gäste kamen bereits vor der eigentlichen Öffnung am Sonnabend, um ganz gezielt den Keramiker des Vertrauens aufzusuchen und sich dort einzudecken. Zum Beispiel mit einem weiteren Deko-Vogel für den Garten, einer keramischen Zierkugel oder einem hübschen Zimmerbrunnen. Manche mögen auch eines der schicken Service gesucht haben oder etwas zum Schmücken. Bei den Uetersener Keramiktagen gab es beides: Zier- und Gebrauchkeramik. Und das in zahlreichen Facetten.

Erneut ist es Gabriela Schramm gelungen, durch ein penibles Auswahlverfahren eine höchst abwechslungsreiche Schau nach Uetersen zu holen, die kaum Wünsche offen ließ. Der Clou an beiden Tagen war die Livevorführung von Keramiker und Gewerbelehrer Jochim Langhein an der Töpferscheibe. Die Besucher konnten sich auch im Henkelziehen üben. Für das leibliche Wohl sorgten die Teams von Degusto und des Cafés Langes Mühle. Einige Besucher wunderten sich darüber, dass auf der Feuchtwiese diesmal keine Stände aufgebaut worden waren.

Gebriela Schramm erklärte, dass sie darauf aus Sicherheitsgründen vezichtet habe. Sonnige Plätze seien angesichts der hohen Temperaturen, die für das Wochenende angekündigt worden waren zu gefährlich gewesen. Zudem fürchtete man Gewitterböen. Eine brach über die Aussteller herein. Am Sonnabend kam sie so schnell, dass die Stände nicht mehr gesichert werden konnten. Einige keramische Arbeiten gingen zu Bruch. Eine Keramikerin verletzte sich bei einem Rettungsversuch leicht am Bein. Gabriela Schramm empfand es als bemerkenswert, dass Besucher, die da noch anwesend waren, spontan halfen, Schlimmeres zu verhindern. Farbige Impressionen: Seite 6.

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