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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 04:22 Uhr

Fußball : Keine Tore im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Tore sind beim Fußball bekanntlich das Salz in der Suppe. Dass ein Spiel aber auch ohne Treffer interessant sein kann, zeigte sich am Sonntagvormittag im „Sportpark Torneum“, als sich die 1. Frauen des FC Union Tornesch zum Auftakt der neuen Saison in der Verbandsliga Hamburg mit einem 0:0-Unentschieden vom FC St. Pauli trennten. „Es war ein 0:0 der besseren Sorte“, waren sich die zahlreich erschienenen Zuschauer anschließend einig, während FCU-Coach Mahdi Habibpur betonte: „Die Hauptsache ist, dass wir zu Null gespielt haben!“

Die Tornescherinnen wurden von den Kiez-Kickerinnen früh im Spielaufbau gestört und immer wieder zu langen Pässen genötigt. Die Gäste hatten deshalb deutlich mehr Ballbesitz und ließen das Spielgerät auch ansehnlich durch ihre eigenen Reihen laufen. Bereits nach 38 Sekunden gaben die Hamburgerinnen den ersten Torschuss der Partie ab. Doch auch die erste Union-Chance ließ nicht lange auf sich warten: Nach Benita Thiels Rechtsflanke scheiterte Johanna Stutzke knapp (3. Minute). Dann verpassten Kira Möller und Thiel eine Hereingabe von Stutzke jeweils nur hauchdünn (9.).

Weil die Gastgeberinnen im Mittelfeld einige Lücken offenbarten, konnten die St. Pauli-Frauen immer wieder Druck aufbauen. Einen 23-Meter-Freistoß von Nina Philipp lenkte FCU-Keeperin Saskia Schippmann soeben noch an die Latte (23.). Im zweiten Durchgang wogte die Partie weiter hin und her. Die beste Union-Chance vergab Josefin Lutz: Die frisch gebackene Hamburger Fußballerin des Jahres köpfte nach einem Eckstoß knapp über die Latte (65.). Dann schoss die eingewechselte Finia Pohl einen Freistoß knapp vorbei (69.).

Die besseren Gelegenheiten besaßen aber weiterhin die Gäste. Schippmann rettete wiederholt stark und hatte in der 67. Minute das Glück der Tüchtigen: Als die nach Tornesch zurückgekehrte Verteidigerin Saskia Mohnke sich bei einer Flanke verschätze, kam Linda Sellami freistehend zum Torschuss, der vom linken Innenpfosten ins Feld zurücksprang. Die finale Siegchance für die FCU-Frauen vergab die eingewechselte Svea-Lynn Schmidt, die in der vorletzten Minute knapp am Gäste-Gehäuse vorbei schoss.

„Vor dem gegnerischen Tor fehlt uns noch die nötige Ruhe, aber daran arbeiten wir und entwickeln uns weiter“, so Habibpur, der das Unentschieden als „gerechtes Ergebnis“ einstufte. „St. Pauli ist stärker als in der letzten Saison und wird oben mitspielen“, lobte Habibpur die Gegnerinnen, fand aber auch für sein Team positive Worte: „Wenn wir weiter so spielen, werden wir weniger Gegentore als zuletzt kassieren und ebenfalls oben mit dabei sein!“

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erstellt am 09.Sep.2015 | 20:16 Uhr

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