Handball : Keine Punkte trotz Steigerung

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In einer von Hektik geprägten Begegnung haben die 1. Männer des TSV Uetersen trotz einer Leistungssteigerung gegenüber den letzten Begegnungen mit 18:19 (8:9) Toren gegen den Norderstedter SV verloren.

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25. November 2012, 21:31 Uhr

Unter dem Strich haben sich die Uetersener selbst um den möglichen Erfolg gebracht. „Wir werfen einfach zu wenig Tore“, haderte Co-Trainer Jörg Schwarz nach dem Spiel. Warum die Hektik im Spiel: Die kommt unweigerlich auf, wenn der Tabellenneunte gegen den Tabellenletzten spielt, zumal beide unbedingt die Punkte brauchten und wollten. Doch einen Anteil lieferte auch das Gespann Berg/Drachenberg (St. Pauli) dabei. Man sagt zwar immer, dass Schiedsrichter nie so viele Fehler machen können, wie die Spieler, aber gestern Nachmittag wurde diese Phrase eingestellt. Beide Seiten verzweifelten ob der Pfiffe, Uetersen aber häufig mehr.

Das Spiel begann mit viel Action, aber mit wenig Toren. Nach Anwurf der Gäste stand es 0:1, dann trafen die TSVer Heine und Farr Metall, Janert verhinderte einen größeren Rückstand indem er einen Siebenmeter hielt. Nach dem 1:1 musste der TSV zwar wieder einen Rückstand hinnehmen, doch Timm glich aus und traf zur Führung. Weil der TSV gut in der Abwehr stand und die Gäste zu schlecht vorbereiteten Würfen zwang, stand es nach elf Minuten gerade 3:3. Nach 18 Minuten lag Uetersen 7:4 vorn. Doch man hatte weiter Pech mit dem Metall und in der 29. Minute (8:9) hatte Norderstedt das Ergebnis gedreht. Da hatte der TSV nur vier Spieler auf der Platte.

Nach dem Wechsel schaffte Uetersen in dieser Unterzahl das 9:9. Dass die Gäste dann bis zur 40. Minute immer nur mit einem Tor vorn lagen, dafür sorgte auch Janert, der einen zweiten Siebenmeter hielt.

In der 49. Minute hatten die Gäste erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung (13:16), doch Uetersen kämpfte weiter und hatte nach dem 16:17 (53. Minute) auch weitere Möglichkeiten, die nicht genutzt werden konnten. Metall stand im Weg und der nicht starke Gästetorhüter wurde nicht entscheidend überwunden, sondern angeworfen. In der 59. Minute (16:19) war der angestrebte Erfolg dahin, auch wenn Czwalinna und Heine noch verkürzen konnten.

„Von der Einstellung und der spielerischen Vorstellung war alles in Ordnung bei uns“, so Trainer Mark Neumann, der sich gestern besonders über die Leistungssteigerung freuen konnte.

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