Basketball : Keine Derby-Stimmung

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Am Ende der vergangenen Saison 2013/2014 stiegen die 1. Herren des TSV Uetersen und die BG Halstenbek/Pinneberg gemeinsam aus der 2. Regionalliga Nord in die Oberliga Hamburg ab. Da enden aber auch schon die Parallelen: Denn während die „Holstein Hoppers“, wie sich die BG-Korbjäger nennen, in Hamburgs höchster Spielklasse mit erst einer Liga Spitzenreiter sind und den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen, zieren die Rosenstädter mit erst einem Saisonsieg das Tabellenende. „Der Einbruch war einfach zu heftig, nachdem uns zahlreiche Stammspieler verlassen haben – es sieht leider nach dem zweiten Abstieg in Folge aus“, gab selbst André Hoppe, Spieler und Pressewart der TSV-Korbjäger, zu.

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17. Dezember 2014, 19:24 Uhr

Bevor sich also am Ende dieser Saison wohl die Wege von Uetersen und Halstenbek/Pinneberg trennen, fand am Sonnabend in der Halle an der Halstenbeker Feldstraße noch einmal ein Nachbarschaftsduell statt. „Dabei ist aber zu keinem Zeitpunkt eine richtige Derby-Stimmung aufgekommen“, berichtete Hoppe – stattdessen war es ein Duell der Gegensätze. Die „Holstein Hoppers“ traten mit sehr kleinen Spielern und nur sechs Akteuren im Kader an. „Diese Spieler haben aber wunderbar miteinander harmoniert“, lobte Hoppe den Gegner.

Die Partie „Erster gegen Letzter“ verlief so, wie es vorab zu erwarten war. Nach dem ersten Viertel führten die Hausherren mit 26:17, zur Halbzeitpause stand es 43:23. „Am Anfang des dritten Viertels hatten wir eine gute Phase und sind fast bis auf neun Punkte herangekommen“, so Hoppe. Mehr ließ das eingespielte BG-Team aber nicht zu, sondern zog bis zur 30. Minute wieder auf 70:41 davon. „Viel zu oft hatten wir wieder einmal keine Rückraumabsicherung und auch bei unseren Entscheidungen im Angriff sahen wir häufig schlecht aus – vor allem die vielen Fehlpässe haben uns das Genick gebrochen“, gab Hoppe nach dem klaren und verdienten 87:51-Endstand zu. Trotzdem fand anschließend die Weihnachtsfeier der 1. TSV-Herren statt.

Am Sonntag bestritten die 3. Uetersener Männer noch ihr Kreisliga-Nachholspiel gegen Blau-Weiss Buchholz II. Die Hausherren versuchten, den Gegner auf dem ganzen Spielfeld unter Druck zu setzen. Dies zeigte phasenweise Wirkung, doch gegen den bulligen Centerspieler der Gäste war die TSV-Dritte machtlos. „Mit fortlaufender Spielzeit sind wir zu hektisch geworden“, berichtete Hoppe. In der Schlussphase glänzten die Gäste zudem mit einer hohen Trefferquote von der Freiwurflinie. Obwohl Raoul Lehmann einige starke Blocks zeigte und die Jugendspieler Christian Scheffler sowie Tobias Wurl zusammen starke 18 Punkte erzielten, setzte es am Ende eine 57:71-Heimpleite.

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