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Förderung : Keine Angst vor den Mathe-Aufgaben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Gut“ findet Finja (9), was die Schüler seit einigen Tagen beschäftigt. Luis (7) setzt noch einen drauf. „Super“ ist für ihn das Mathe„mobil“, das derzeit in der Grundschule Station macht. „Ein bisschen kompliziert“ seien manche Aufgaben, ergänzt Finja. Doch sie habe alle geschafft und Luis nickt zustimmend.

„Mathematik zum Anfassen und Weiterdenken“ ist das Ziel. Angeboten wird es über das „Institut für Qualitätsentwicklung an Schule in Schleswig-Holstein“. „Die Schüler erfahren, das Mathematik mehr ist als rechnen“, erklärt Schulleiterin Elsbeth Kruse. Etwa muss aus sieben Einzelteilen ein Quadrat gelegt werden, was auch als „Tangram“ bekannt ist. Mit Zahlen soll ein „Zauberdreieck“ gelegt werden. Bunte Steine legen die Schüler so, dass sie eine Struktur bekommen.

Zwei Wochen ist das Mobil in Heist. 20 Stationen stehen zur Verfügung. Täglich eine Stunde beschäftigen sich die Schüler mit den Aufgaben. Da sie sich einzeln mit den jeweiligen Stationen beschäftigen, ist auch eine individuelle Förderung der Kinder möglich. Dem Einsatz in der Schule geht eine Lehrerfortbildung voraus.

Die Beschäftigung mit dem Mathe„mobil“ mache den Kindern nicht nur Spaß, hat Karin Lienau beobachtet, die sich neben Elsbeth Kruse als Mathematiklehrerin um das Vorhaben kümmert. Sie ließen nicht gleich locker, entwickelten richtigen Biss beim Lösen der Aufgaben.

„Die Kinder erleben Mathe von einer anderen Seite“, berichtet die Schulleiterin. Wer es nicht so einfach mit den Zahlen habe, bekomme Erfolgserlebnisse.

Der Zufall half mit, dass Rektorin Elsbeth Kruse auf das Mathe„mobil“ stieß. Heist ist auf ihrem Betreiben hin eine „Sinus-Schule“, die sich die „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“ zum Ziel gesetzt hat. Bei einer Fachtagung stieß Elsbeth Kruse auf das Mathe„mobil“ und sichert sich den Einsatz in Heist. Die Auseinandersetzung mit Mathematik und Naturwissenschaften ist ein Schwerpunkt in der Grundschule. Das spiegelt sich nicht nur im Schulprogramm wider. Elsbeth Kruse holte schon die mini-Phänomenta in die Grundschule und organisierte Projekttage, wie jüngst „Auf der Jagd nach dem Mathe-Tiger“. www.sinus-sh.lernnetz.de

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erstellt am 29.Jan.2014 | 19:53 Uhr

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