zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

19. September 2017 | 17:30 Uhr

Kein Schilda zulassen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch die Liberalen sprechen sich für einen Neubau des DRK-Kindergartens am Standort Schützenplatz in unmittelbarer Nähe zur Johannes-Schwennesen-Schule aus. Denn auch sie sehen diesen Standort als ideal an für eine „symbiotische Verflechtung“ von Krippe, Kindergarten und Grundschule mit Ganztagsbetreuung.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2011 | 21:36 Uhr

Und die Verkehrssituation am Schützenplatz, die von der Kreisbehörde als negativer Punkt für einen Kindergartenstandort beurteilt wird, würden die Liberalen durch eine Einbahnstraßenlösung wie an der Fritz-Reuter-Schule entschärfen. „Mit unserer Standortentscheidung unterstützen wir ausdrücklich den Willen der Elternvertreter sowie der Schul- und Kindergartenleitung in ihrem Ansatz, die Johannes-Schwennesen-Schule zu einer zukunftsfähigen Ganztagsschule zu entwickeln“, betont Bernd Michaelsen, FDP-Mitglied im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales und Kultur.

Die endgültigen Neubaukosten für die Friedlandstraße seien noch gar nicht dargelegt worden, die Vorteile am Standort Schützenplatz hingegen gravierend, betonen die Liberalen. Der Standort Friedlandstraße sollte ausschließlich für die Errichtung einer Mehrzweckhalle für den Tennisverein und den TuS Esingen genutzt werden, ist ihr Standpunkt.

Gunnar Werner und Bernd Michaelsen verweisen darauf, dass ein Containerdorf über Monate bei einem Neubau an der Friedlandstraße hohe Anmeldezahlen in anderen Kindergarteneinrichtungen zur Folge haben könnten, die diese Einrichtungen überfordern. Und sie befürchten, dass es dann für viele Kinder gegen den Elternwillen zur einer Unterbringung in den Containern kommen könnte. Eine Entscheidung gegen den Schützenplatz ist für den FDP-Fraktionsvorsitzenden Gunnar Werner „Schilda in Perfektion“, denn dann würde Tornesch weiter einen Kindergarten neben einer Tennisanlage haben und womöglich eine Tennishalle neben einer Grundschule bauen.

„Ich bin auch auf die Erklärungen von CDU und SPD den Eltern gegenüber gespannt, warum 2012 noch nicht mit dem Neubau des Kindergartens begonnen werden soll. Denn im Haushalt findet man keine finanziellen Mittel hierfür“, so Gunnar Werner.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert