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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 17:01 Uhr

Jugendbeirat : Kein Nachwuchs beim Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind, ein Jahr nach ihrer Gründung, immer noch in der Findungsphase, die Mädchen und Jungen, die dem Jugendbeirat der Stadt angehören und dort die Interessen des Nachwuchses in der Rosenstadt gemäß der Gemeindeordnung vertreten sollen.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2014 | 18:41 Uhr

Deutlich wurde das während der jüngsten Sitzung im Rathaus, als der zentrale Tagesordnungspunkt aufgerufen wurde. Dabei ging es um die Kontaktaufnahme zu Schülervertretungen Uetersener Schulen und den beruflichen Schulen des Kreises. Erschienen waren Vertreter der Klaus-Groth-Schule, der Berufsschule Pinneberg und des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Nicht anwesend waren Schülervertreter der Rosenstadtschule und der Berufsschule Elmshorn.

„Was erwartet ihr von uns?“ Die Gäste wollten es wissen, um ihrerseits helfen zu können. Zunächst einmal ging es dem Jugendbeirat darum, Multiplikatorprozesse in Gang zu setzen. Gesucht wurden somit Fürsprecher, die Werbung für den Jugendbeirat machen.

Zudem bat der Beirat um Unterstützung für das im Entstehungsprozess befindliche Jugendcafé. Inwieweit das noch 2014 eingerichtet wird (alter Eisenbahnwaggon am Hafen; Nutzung des früheren Jugendzentrums) steht allerdings noch nicht fest. Auch ein Konzept gibt es noch nicht. Der Jugendbeirat hat jedoch im vergangenen Jahr beschlossen, dieses Thema vorrangig zu behandeln.

Nach längerer Diskussion einigte man sich darauf, im E-Mail-Kontakt zu bleiben. Wohlwissend, dass die Mobilisierung von Schülern über die Schülervertretungen schwer sein wird, wie nicht nur der Schülersprecher der Klaus-Groth-Schule, Bastian Meinrath, zugab.

Ein Kontakt aber zur Basis, zum Nachwuchs selbst, erscheint vor dem Hintergrund um so wichtiger, dass kein Nachfolger für die aus persönlichen Gründen aus dem Jugendbeirat ausgeschiedene Laura Silber gefunden werden konnte. Uwe Staack, Vorsitzender des Seniorenbeirates, erkundigte sich, wie der Jugendbeirat die BfB-Idee bewertet hatte, mit einem Kino-Werbespot an die Öffentlichkeit zu gehen (wir berichteten).

Als die Idee im Beirat vorgestellt worden war, wurde beschlossen, sich mit dem Thema zu befassen. Da man Unabhängigkeit von den politischen Parteien anstrebe, so Vorsitzende Saskia Reibe, habe man beschlossen, die BfB-Finanzierungszusage nicht anzunehmen, es sei denn alle Fraktionen würden Gelder für die Produktion und den laufenden Betrieb beisteuern.

Wie die Vorsitzende berichtete, hatte die SPD-Fraktion jedoch erklärt, keine Gelder zur Verfügung stellen zu können. Damit sei diese Idee geplatzt.

Dennoch wolle man sich in dieser Woche mit dem Betreiber des Burg-Kinocenters in Verbindung setzen. Ziel dabei sei es, so Saskia Reibe, einen Kinoabend für Jugendliche ins Leben zu rufen.

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