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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 20:45 Uhr

Handball : Kein dritter Sieg in Folge

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Vergangenheit klopften die Verantwortlichen der HG Hamburg-Barmbek mehrmals bei Benedict Philippi an ‒ doch den möglicherweise auch monetären Verlockungen widerstand der 28-Jährige und kehrte im April 2015 vom Drittligisten VfL Fredenbeck zu den 1. Männern des TuS Esingen zurück. Am Sonnabend zeigte Benedict Philippi den Barmbekern einmal mehr sein Können: Starke elf Tore erzielte er, als die Tornescher zum Oberliga-Spiel bei der HG gastierten. Auch, weil der andere TuS-Rückraumschütze Max-Lennart Albrecht nach fünf Treffern bis zur Pause im zweiten Durchgang verletzt nicht mehr mitwirkte, gewannen die Hamburger mit 33:26.

Mit dem Selbstvertrauen von zuvor zwei Siegen in Folge begannen die Esinger in der Sporthalle Langenfort stark. Das Barmbeker 1:0 drehten Albrecht aus dem Rückraum und Jonathan Karow mit einem halbhohen Wurf zügig zum 1:2 (4.). Gestützt auf eine starke Abwehr, bauten die Esinger ihren Vorsprung bis zur elften Minute auf 3:7 aus, ehe HG-Coach Holger Bockelmann zur Auszeit bat. Beim 4:8 traf Jan Rabe einmal vom Kreis, wo den Esingern sonst aber nicht allzu viel gelang.

So versuchten es die Gäste wiederholt aus dem Rück- raum. Als drei Würfe in Folge von Benedict Philippi sowie Albrecht misslangen und es auf der Gegenseite die ersten beiden Siebenmeter für die HG gab, schmolz der Vorsprung auf 8:9 zusammen, ehe auch TuS-Trainer Till Krügel Redebedarf anmeldete (21.). Kurz darauf bekam Jan Rabe die erste Zeitstrafe und in Überzahl egalisierte die Heim-Sieben zum 10:10 (23.). Das 11:12 (25.) war nicht nur das letzte Tor von Albrecht, der kurz danach umknickte, über Schmerzen an der Achillessehne klagte und auf der Bank blieb, sondern auch die letzte TuS-Führung; danach traf die Heim-Sieben dreimal in Folge und führte zur Pause mit 15:13.

In der 35. Minute stand es 19:16, ehe Benedict Philippi für zwei Minuten vom Parkett musste und die Barmbeker in Überzahl auf 22:16 davonzogen (37.). Obwohl es danach auch noch eine Zeitstrafe gegen Lennart Haas gab, zeigten die TuS-Männer Moral und trafen viermal hintereinander (22:20/44.). Doch als Lennart Haas beim Stand von 25:23 freistehend am HG-Keeper scheiterte (51.), warfen danach die Hausherren zwei Tore zum vorentscheidenden 27:23.

Als „etwas einseitig“ empfand TuS-Trainer Claas-Peter Schütt die Entscheidungen der Schiedsrichter, die vier Zeitstrafen gegen die Esinger und nur zwei gegen die Barmbeker verhängten und im Gegenzug der HG gleich acht Strafwürfe zusprach, während es für die Gäste nur einen Siebenmeter gab, den Jonathan Karow an den Pfosten setzte (56.). Und so wurde nichts aus dem Plan der Esinger, erstmals in dieser Oberliga-Saison zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.

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erstellt am 07.Feb.2016 | 21:38 Uhr

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