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Politische Initiative : Kassbeerentwiete: Bleibt alles beim Alten?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Träume von CDU und den Grünen hinsichtlich einer (Wieder)Verlegung der Kassbeerentwiete scheinen zerplatzt. Während einer Anhörung im Rathaus erläuterten Vertreter der Verkehrsaufsicht die Voraussetzungen für den Wunsch der beiden Fraktionen. Planungsstand derzeit und so auch im rechtskräftigen Bebauungsplan festgesetzt ist die Schließung der alten Trasse der Kassbeeren-twiete und die Verschwenkung über das neue Baugebiet.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 21:27 Uhr

Die Christdemokraten und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatten sich zuletzt stark dafür gemacht, die Kassbeerentwiete baulich nicht zu verändern. Das aber würde eine B-Plan-Änderung nach sich ziehen und, wie während des Gespräches im Rathaus erläutert wurde, auch bauliche Veränderungen. Die Kassbeeren-twiete müsste im unteren Bereich (Hochfeldstraße) verbreitert werden. Diese baulichen Maßnahmen aber hätte die Stadt selbst finanzieren müssen. Die Kosten aber wollen zumindest die Grünen Uetersen nicht zumuten. Schließlich gelte es, insbesondere derzeit, alle Investitionen auf ihre unbedingte Notwendigkeit hin zu prüfen. „Wir haben uns daher entschieden, unseren Antrag fallen zu lassen“, so Angela Alexander von Bündnis90/Die Grünen im UeNa-Gespräch. Weiterer Grund für sie: Für eine Straßenverbreiterung hätten zahlreiche Bäume gefällt werden müssen. Eine Wiederöffnung der alten Trasse hätte zudem bedeutet, sich den Zorn der Anwohner des Heinrich-Wellenbrink-Weges zuzuziehen, erläuterte die Grünen-Politikerin. Zudem hätte die gesamte Kassbeerentwiete zur Einbahnstraße umgewidmet werden müssen.

Man habe versucht, etwas für das neue Baugebiet zu tun, also dort den Durchgangsverkehr dort herauszuhalten, sei aber überzeugt worden, dass das Abstellen des einen Übels neues Übel erzeugt hätte. Die CDU, sagte Torben Langhinrichs, der für die Christdemokraten beim Erörterungstermin anwesend war, wolle sich zunächst in der Fraktion beraten und dann entscheiden. Im Bauausschuss am 30. Januar wird die Kassbeerentwiete Thema sein.

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