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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 18:07 Uhr

Straßenausbauprogramm : Kaputt ist eben kaputt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Rosenstadt gibt es ein gutes Beispiel für „gelungenen Straßenausbau“. Abseits der Diskussion, wer am Ende „die Zeche“ bezahlen muss, ist es wieder eine Freude, durch den Katzhagen zu gehen. Elegant verlegtes Betonsteinpflaster ersetzte dort die marode Asphaltdecke. Und so soll es in Uetersen weitergehen. Die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses (Bau, Umwelt und Verkehr) haben sich am Donnerstagabend mit einem leicht veränderten Prioritätenkatalog befasst. Nach Art und Umfang der Schäden und nach Absprache der für die Verrohrung zuständigen Abwassergesellschaft Uetersen ist festgelegt worden, dass 2014 die Hochfeldstraße, 2015 der Dessaus Kamp, 2016 der Eichenweg, 2017 der Eggerstedtsberg, 2018 die Straße Sonntagsmoor, 2019 der Heidweg, 2020 die Moltkestraße, 2021 die Töpferstraße und 2022 der Quellenweg ausgebaut werden soll. Nach dem Vorbild des Katzhagen, aber in Absprache mit den Anwohnern.

shz.de von
erstellt am 12.Jul.2013 | 17:47 Uhr

Die SPD-Fraktion regte an, die nur repartierten Straßen Esinger Steinweg, Kreuzmoor, Ahornweg und Kleine Twiete an diese Liste anzuhängen, denn sicherlich, so Günter Wehner, halte eine Reparatur nicht so lange wie eine Sanierung. 2023 bis 2026 seien diese vier Straße mit Sicherheit erneut reparaturbedürftig und könnten dann unter Zuhilfenahme der Straßenausbaubeitragssatzung saniert werden.

Dann bezahlt der Bürger bis zu 85 Prozent der Kosten. Entscheidend dafür ist der Vorteil, den die Anlieger vom Ausbau der Straße haben. Definiert wird dieser bereits über die Ortssatzung. Dem Begehren der SPD wurde einstimmig gefolgt.

Ausschussmitglied Thorben Langhinrichs erinnerte an die CDU-Idee bezüglich „wiederkehrende Beiträge“. Diese sollen die Anlieger von auszubauenden Straßen entlasten, weil die Kosten durch permanente Zahlung auf alle umgelegt werden, die einen Vorteil haben könnten, also auch Bürger benachbarter Straßen. Inwieweit diese „wiederkehrenden Beiträge“ demnächst auch in Uetersen eingeführt werden, soll im Hauptausschuss diskutiert werden. Die Verwaltung erarbeitet derzeit eine entsprechende Vorlage.

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