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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 14:00 Uhr

Handball : Kantersieg verpasst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonnabend empfing die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen die HSG Schülp/Westerrönfeld, die in der Oberliga Hamburg/ Schleswig-Holstein zurzeit Drittletzter ist. Die Esinger galten also als klarer Favorit – und wurden dieser Stellung auch gerecht. Nach einem 0:1-Rückstand erzielten die Hausherren in der Neuen KGST-Halle fünf Tore in Folge. „In der ersten Halbzeit haben wir wirklich ganz hervorragend gespielt“, lobte TuS-Trainer Claas-Peter Schütt. Bis zum 9:5 konnten die Gäste ihren Rückstand in Grenzen halten – dann gelangen den Torneschern wiederum drei Treffer in Folge zum 12:5. Beim 16:6 stand erstmals eine Zehn-Tore-Führung auf der Anzeigetafel, zur Halbzeitpause stand es 17:9.

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erstellt am 14.Feb.2012 | 21:34 Uhr

Obwohl die Esinger gleich nach dem Seitenwechsel ihr 18. Tor nachlegten, taten sie sich anschließend immer schwerer. „Ich habe meinen Jungs zwar in der Pause gesagt, wie es in der zweiten Halbzeit laufen soll – aber sie haben es nicht umsetzen können“, übte Schütt Kritik am Auftreten nach der Pause. Beim 21:12 von Bela Hauschildt gab es letztmals eine Neun-Tore-Führung, anschließend schmolz der Vorsprung weiter zusammen. Dies lag vor allem daran, dass die Tornescher sich gegen eine nicht immer energisch zupackende HSG-Abwehr zwar weiterhin gute Chancen herausspielten, diese freistehend aber immer wieder vergaben. So beispielsweise in der 44. Minute, als Lennart Buchholz gleich zweimal nacheinander alleine vor Gäste-Torwart Jan Gross auftauchte und an ihm scheiterte. Ein schmerzhaftes Aufeinandertreffen mit Gross gab es auch für Finn Emmerich, der bei seinem Torwurf zum 22:14 vom Fuß des Keepers getroffen wurde (40.).

Nachdem Schülp/Westerrönfeld anschließend drei Tore in Folge erzielt hatte, stand es „nur“ noch 22:17 für die TuS-Talente. „Ich hatte aber keine Angst, dass die Partie noch einmal endgültig kippen könnte“, betonte Schütt. Es gab hüben wie drüben noch einige Fehlversuche, aber auch herrliche TuS-Tore. Besonders schön anzuschauen waren ein Treffer von Gottschalk, der den Ball technisch anspruchsvoll zum 26:19 ins HSG-Tor drehte, und ein Tor von Emmerich, der sich mit einer blitzschnellen Drehung aus dem Klammergriff von zwei Gegenspielern befreite und das 27:20 erzielte. Am Ende hieß es 28:23 für die Tornscher Talente und Schütt urteilte: „Am wichtigsten sind natürlich die beiden Punkte – aber wir haben es verpasst, einen Kantersieg zu landen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir die zweite Halbzeit ähnlich deutlich wie die erste für uns entschieden hätten!“ Ein Wermutstropfen: TuS-Torwart Fabian Wurl verletzte sich am Daumengelenk und fällt nun für mehrere Wochen aus.

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