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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 16:57 Uhr

Docks : Kanadische Künstlerin „Grimes“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die kanadische Sängerin „Grimes“ lässt sich wirklich in keine Schublade einsortieren. Einerseits macht sie eingängige Pop-Musik und schafft dennoch etwas völlig Neues. Das Tastemaker Magazin beschrieb die Künstlerin mit den passenden Worten: „Grimes ist das aus Liebe geborene Alien-Kind von Aphex Twin und ABBA.“

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 19:53 Uhr

Die Sängerin, Produzentin und Videoregisseurin, die immer wieder neue Wege einschlägt und es stets schafft, scheinbar unmögliche Verbindungen von verschiedenen Musikrichtungen herzustellen, hat nicht nur in Kanada die Musikwelt auf den Kopf gestellt. Auch in vielen anderen Regionen der Welt steht ihr Name für die Zukunft des Pop. Ihr drittes Studioalbum „Visions“ wurde weltweit herausgebracht und das vierte Album „Art Angles“ konnte bereits in die Top 40 der britischen und US-amerikanischen Charts einsteigen. Man kann auf der Platte deutlicher als jemals zuvor hören, dass gerade die Gegensätze aus Elektronik, Pop, Hip-Hop, R'n'B, aber auch Noiserock, Industrial und Ambient die Musik von „Grimes“ so außergewöhnlich machen.

Einen maßgeblichen Einfluss auf ihre Songs scheint auch das „Lab Synthèse“ zu haben. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Künstlerkollektiv, das seinen Sitz in Montreal hat und interdisziplinäre Kunstwerke schafft. „Grimes“ sagt über sich selbst, dass sie bis zum Eintritt ins „Lab Synthèse“ Musik fast ausschließlich als Konsumentin wahrgenommen hat und er durch ihre Mitstreiter an die Musik als Akteurin herangeführt wurde. Glücklicherweise sind der Musikerin zahlreiche andere Disziplinen wie die Videographie bis zum heutigen Tage erhalten geblieben, so sieht man bei den Konzerten zum Teil atemberaubende Video-Installationen, die das akustische Geschehen untermalen. Der Name „Grimes“ stammt ebenfalls aus dieser Zeit, so beschrieb die Musikerin ihr Genre zu Beginn stets als „Grime“. Dieser Name gefiel ihr so gut, dass sie daraus ihren heutigen Künstlernamen ableitete.

Am Donnerstag, den 18. Februar, gastiert „Grimes“ ab 20 Uhr im Docks in Hamburg. Karten für das Event kosten 31 Euro im Vorverkauf.

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