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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 17:25 Uhr

Wahlprogramm : Kampf gegen absolute Mehrheit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Politikerköpfe sind in der Regel auf der Seite 1 einer Wahlbroschüre zu sehen. Nicht so bei der Heistmer SPD. Sie zeigen was ihnen wichtig ist: eine Karte des Dorfes.

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 18:36 Uhr

Gut für die Kommune sind aus der Sicht der Genossen die Mehrheitsverhältnisse in der Gemeindevertretung mit den drei Fraktionen. „Es gibt ein Pluralismus der Parteien miteinander und kein Gegeneinander“, so der SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidat Klaus-Dieter Redweik. Deswegen ist das oberste Wahlziel: „Keine absolute Mehrheit für eine einzelne Partei“.

Ein Umdenken wollen sie in der Wohnungspolitik der Kommune einleiten. Beschlossen ist der Bebauungsplan an der B431 hinter dem Netto-Supermarkt, doch danach soll es keine weiteren Baugebiete mehr geben. „Eine weitere Zersiedelung ist nicht zukunftsweisend“, so Redweik. Auch angesichts des demografischen Wandels verbieten sich weitere Baugebiete.

Stattdessen setzen die Roten auf ein stärkeres Miteinander von Alt und Jung. Die Gemeinde sollte Senioren-Wohngemeinschaften fördern und sich für ein Mehrgenerationenhaus einsetzen.

Viel Platz räumen die Sozis der Verkehrspolitik ein. So möchten sie die Einmündung der Hauptstraße auf die B431 zu einem Kreisel machen. „Wir wissen, das übergeordnete Behörden mitspielen müssen“, so Redweik. Das Abbiegen auf die Bundesstraße sei in Hauptverkehrszeiten eine schwierige Angelegenheit. Und ein Kreisel könnte die Raser auf der Wedeler Chaussee bremsen. Das Gleiche erwarte man von einer Verschwenkung am Ortseingang aus Richtung Haselau. Lkw’s und große landwirtschaftliche Fahrzeuge sollen weiterhin nur noch mit Tempo 30 durchs Dorf fahren dürfen.

Der Friedhof muss dringend überplant werden, da immer größere Lücken entstehen. Professionelle Hilfe einer Landschaftsplanerin ist nötig, um ein parkähnliches Konzept zu entwickeln.

„Nur unzureichend erfüllt“, so Redweik, hätten sich die Erwartungen an den neuen Träger des Kindergartens, dem DRK-Kreisverband. Sollten sich Eltern finden, die einen neuen Trägerverein gründen wollen, sollte der die Kita übernehmen. Notwendig ist dann allerdings eine stärkere Unterstützung durch Gemeinde und Amtsverwaltung, als es der ehemalige Elternverein erfahren hatte.

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