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Militärischer Wettbewerb in der Marseille-Kaserne : Kaiserwetter beim Hubertusschießen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Besseres Wetter konnten sich die einhundert Schützen nicht wünschen. Sonnenschein, blauer Himmel und angenehme Temperaturen bildeten den würdigen Rahmen für das traditionelle Hubertusschießen an der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) in Appen.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 18:34 Uhr

Die Aufrechterhaltung der freundschaftlichen Bande mit lokalen Dienststellen von Polizei, Zoll, THW und Feuerwehr, sowie regionaler Wirtschaft und altverbundenen Partnerschaften standen dabei im Vordergrund. Dies wurde, abseits des täglichen Dienstes, auch gerne für angeregte Gespräche und einen freundschaftlichen Austausch von allen Teilnehmern genutzt.

Mit dem Gewehr G36 der Bundeswehr und der Pistole P8 der Truppe galt es seine Treffsicherheit auf einer 10er Ringscheibe unter Beweis zu stellen.

Sieger mit dem Gewehr G36 wurde Stabsfeldwebel Andreas Prey von der Unteroffizierschule des Heeres. Zielsicherster Schütze mit der Pistole war Stabsfeldwebel Carsten Schulte von der USLw. Die Herausforderung mit dem Bogen meisterte Walter Dreier von der Uetersener Sportgemeinschaft am besten. Als bester Schütze aller Waffen wurde Hauptfeldwebel Markus Weigelt, Fachlehrer der 6. Inspektion der USLw, gekürt. Dank – vermutlich – göttlicher Fügung gelang es Mechthild Anten, Pfarrhelferin beim katholischen Militärpfarramt in Appen, den nahezu perfekten Hubertusschuss zu platzieren.

Stehend mit dem Gewehr G36 und auf einhundert Meter Entfernung verfehlte sie das Zentrum der Hubertusscheibe nur um drei Millimeter. Die Pfarrhelferin gestand während der Siegerehrung, vorher noch nie mit einem Gewehr geschossen zu haben. „The unluckiest shooter“ an diesem Tage war Technical Sergeant Melissa LaBoy von der US Air Force (Kaiserslautern). Der jungen Frau aus Kalifornien war der heilige Hubertus nicht hold. Sie „erkämpfte“ den Wanderpokal „Das krumme Gewehr“.

Alle Anwesenden bekundeten, viel Spaß gehabt zu haben und im kommenden Jahr wiederzukehren. Den Organisatoren dieser Traditionsveranstaltung wurde mit donnerndem Applaus gedankt.

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