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Aus- und Neubau K22 : K22-Planungsunterlagen liegen aus

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit dem Frühjahr haben die CDU-Ortsvereine der Region unter dem Motto „Pro K22“ Unterschriften für die zügige Realisierung der Trasse gesammelt. Ziel der Aktion war, Entscheidungsträgern im Land deutlich zu machen, dass der Ausbau des Wischmöhlenweges von Uetersen nach Tornesch-Esingen, die Fortführung der Trasse als Untertunnelung der Bahnstrecke in Esingen und die Anbindung an den bereits als Teilstrecke der K22 ausgebauten Großen Moorweg Richtung Autobahn in der Region gewünscht wird.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 18:08 Uhr

Eine Übersendung der gesammelten „Pro K22-Unterschriften – in Tornesch waren es 1700 – an das Landes-Wirtschafts- und Verkehrsministerium ist noch nicht erfolgt. Das Pro K22-Zeichen ist wahrscheinlich auch nicht mehr notwendig, denn die Unterlagen für die Zweite Planänderung des Aus- und Neubaus der K22 liegen seit Ende September vor und in den Rathäusern Uetersen und Tornesch bis zum 29. Oktober zur Einsicht aus. Einwendungen können bis einschließlich 26. November erfolgen. „Wir sehen nun unser weiteres Wirken im Sinne von ,Pro K22’ darin, die Finanzierung der K22 vonseiten des Kreises sicherzustellen“, betonten die CDU-Kreistagsabgeordneten Erhard Wasmann (Tornesch) und Dr. Veit Ghiladi (Moorrege) bei einem Pressegespräch vor Ort an der K22-Kreuzung in Tornesch-Esingen.

Die Beratungen für den Doppel-Kreishaushalt der Jahre 2015/2016 beginnen in diesem Monat. Erhard Wasmann und Veit Ghiladi arbeiten auf Kreisebene unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr mit und wollen sich dort für die Bereitstellung von Planungsmitteln (etwa 1 Million Euro) für 2015 und Mitteln zum Bau der Trasse in den Jahren 2016 bis 2018 einsetzen. Mehr als 20 Millionen Euro sind als Baukosten veranschlagt. „Die K22 muss bis 2019 finanziell abgerechnet sein, damit die Fördergelder in Höhe von 70 Prozent nicht verfallen“, macht der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Ghiladi deutlich.

Er und sein Kreistagskollege Erhard Wasmann wissen, dass die K22-Realisierung trotz eines Mehrheitsbeschlusses der Kreispolitik kein Selbstläufer ist. „Es gibt SPD-Kreispolitiker, die eher die Entwicklung in der Region Elmshorn im Fokus haben“, so Veit Ghiladi. Deshalb wollen er und Erhard Wasmann die in Tornesch, Uetersen, Moorrege, Heidgraben und Neuendeich gesammelten Pro K22-Unterschriften zu den Haushaltsberatungen auf Kreisebene vorlegen und noch einmal die Vorteile und Notwendigkeit der K22 für die Region Tornesch-Uetersen, die sie vertreten, deutlich machen.

CDU-Politiker aus der Initiative Pro K22 heben Vorteile der Trasse für die Region Tornesch-Uetersen hervor

Für die K22-Befürworter liegen die Vorteile des Ausbaus des Wischmöhlenweges, der Untertunnelung in Höhe Kaffeetwiete und Anbindung an den Großen Moorweg auf der Hand: Entlastung des Uetersener Ossenpadds mit Kita und Schulzentrum und der Tornescher Ahrenloher Straße; Bau auf einer vorhandenen Trasse; kein neuer Autobahnzubringer; Radweg aus der Untertunnelung kommend bis zur Uetersener Bahnstraße; Schließung der Tornescher Bahnübergänge Gärtnerweg und Denkmalstraße; durchgehende Bahn-Lärmschutzwand im Ortsteil Esingen. „Forderungen der Kulturgemeinschaft bezüglich des Hofes am Mölln-Hof-Museum wurden berücksichtigt. Es bleibt genügend Platz, um historische Geräte und Maschinen zu bewegen. Auch Belange des Naturschutzes sind berücksichtigt worden“, so Erhard Wasmann. Zwei Grundstücke – die Mölln-Hof-Wiese und eine Hauswiese am Wischmöhlenweg – stehen allerdings für den K22-Bau bislang nicht zur Verfügung. „Es wird weitere Gespräche geben“, macht Erhard Wasmann deutlich.

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