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Kreis- und Orts-CDU : „K22 ist alternativlos“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Einge Äußerungen der Sprecher der IG Südtangente im Rahmen des Grünkohlessens haben der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Veit Ghiladi und die Tornescher CDU-Politiker Reinhard Nürnberg und Friedrich Meyer-Hildebrand mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2015 | 20:04 Uhr

Der in Moorrege beheimatete CDU-Kreistagsabgeordnete Veit Ghiladi weist darauf hin, dass er auf Facebook unter „Kreisstraße K22“ alle Unterlagen und Informationen, die schriftlich und offiziell zum Thema K22 vorliegen, eingestellt hat. „So kann sich jeder über den Sachstand informieren, auch über die Anträge der CDU-Kreistagsfraktion zur Bereitstellung von Finanzmitteln für die K22 und über Anfragen im Wirtschaftsausschuss am 10. Februar“, macht Veit Ghiladi deutlich. Zum Sachstand gehöre, dass die Tunnelhöhe von urspünglich 4,70 Meter auf 4,50 Meter reduziert, für mehrere Gebäude an der Kaffee-twiete eine Gebietsänderung in Allgemeines Wohngebiet anstelle eines Mischgebietes erfolgte und das inzwischen sieben Jahre alte Verkehrsgutachten aktualisiert wird. Die Fertigstellung des Planfeststellungsbeschlusses werde sich dadurch verzögern, aber die Planfeststellungsbehörde habe versichert, die Maßnahme zügig zum Abschluss bringen zu wollen, so Ghiladi. „Wir Christdemokraten hatten den Antrag gestellt, dass im Doppelhaushalt 2015/2016 Haushaltsmittel in Höhe von 7 Millionen Euro für den Ausbau der K22 eingestellt werden, damit nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses losgelegt werden kann. Aber unser Antrag fand nicht die Mehrheit“, macht er deutlich.

Er verwahrt sich dagegen, dass er gegenüber Vertretern der IG Südtangente gesagt haben soll, ihm sei der Verlauf der K22 egal, solange Uetersen und Moorrege entlastet würden. „Das würde ja im Widerspruch zu der von mir unterstützten Aktion pro K22 mit der geplanten Trassenführung, die auch den Tornescher Ortskern entlastet, stehen.“ Zudem nehme die geplante K22-Trasse aus der Denkmalstraße in Esingen den Schwerlastverkehr, den die IG Südtangente beklage, machen Reinhard Nürnberg und Friedrich Meyer-Hildebrand deutlich. Für sie und Veit Ghiladi ist die geplante K22-Trasse alternativlos. Es gibt bereits den Kreisverkehrsplatz in Ahrenlohe und ein ausgebautes Teilstück am Großen Moorweg.

„Die Trasse wird seit Jahrzehnten freigehalten, es können die Bahnübergänge Gärtnerweg und Denkmalstraße geschlossen werden und wir erhalten einen Radweg vom Kreisel bis zur Uetersener Bahnstraße. Es ist illusorisch zu glauben, dass eine von der IG-Südtangente bevorzugte Trasse, die das Zehnfache kosten und durch Landschaftsschutzgebiete führen würde, realisiert werden könnte“, so die K22-Befürworter.

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