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Treffen der IG Südtangente : K22-Gegner wollen große Lösung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir glauben, dass sich unser Einsatz lohnt.“ Mit diesen Worten hat Michael Krüger, Sprecher der Interessengemeinschaft Südtangente Tornesch-Esingen, seinen Vortrag beim traditionellen Grünkohlessen der sogenannten K22-Gegner über den Planungsstand der Kreisstraße beendet. Der Vortrag hatte es allerdings in sich: Die Gemeinschaft strebt nach jüngsten Entwicklungen eine große Lösung für die Verkehrsprobleme der Region an.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2014 | 18:34 Uhr

Krüger stellte eine neue Straßenführung vor, die auch in Moorrege und Uetersen auf Interesse stoßen dürfte. „Was wir brauchen, ist eine echte Entlastung des Tornescher Ortskerns und der Ahrenloher Straße“, unterstützte ihn Jürgen Körner, Mitgründer und Initiator der Interessengemeinschaft.

Die neue, favorisierte Trasse soll den Verkehr aus Richtung Uetersen bereits vor der Ortsgrenze von Tornesch umleiten. Die Umgebungsstraße würde vom Tornescher Weg aus (etwa in Höhe des Bierbahnhofes) in Richtung Pinnau verlaufen, den Wischmöhlenweg kreuzen und über die Lehstwiete an Esingen vorbei die Pinneberger Straße queren. Der Bahnübergang der Pinneberger Straße (Richtung Prisdorf) würde den Plänen zufolge zugunsten einer Untertunnelung der Bahnlinie aufgegeben werden; im Gärtnerweg könnte nach dem Vorbild in der Norderstraße ein Fußgänger- und Radfahrertunnel entstehen.

Möglich, dass mit den neuen Vorschlägen Schwung in die Planung kommt. Krüger signalisierte Gesprächsbereitschaft in alle Richtungen. Vor Kurzem haben er und Körner sich mit dem Moorreger CDU-Kreistagsabgeordneten Dr. Veit Ghiladi und dem Uetersener CDU-Kreistagsabgeordneten Thorben Langhinrichs an einen Tisch gesetzt. „Das war ein sachliches und fruchtbares Gespräch“, berichtete der Sprecher der Interessengemeinschaft.

Die Resonanz auf das Grünkohlessen im Heimathaus war groß. Die jährliche Zusammenkunft, die genutzt wird um sich über den Stand der Dinge zu informieren, ist liebgewonnene, jahrzehntelange Tradition.

Gespannt sind die Mitglieder der IG Südtangente auf die nächste Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Verkehr des Kreises Pinneberg, die am 11. März stattfindet. „Hier dürfte die K22 Hauptthema sein“, meinte Krüger.

Im Anschluss an seinen Vortrag tauschten sich Mitglieder und Gäste über das Gehörte aus und ließen sich den Grünkohl schmecken.

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