zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 04:12 Uhr

Fußball : K.O. in der Verlängerung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als das Zweitrunden-Duell des Oddset-Pokals zwischen den 1. Herren des TSV Uetersen (Landesliga) und dem Oberligisten SV Halstenbek-Rellingen zehn Minuten alt war, forderte TSV-Trainer Peter Ehlers „mehr Spannung“ von Till Mosler und Florian Blaedtke. Der letztgenannte antwortete auf seine Weise: Nach einem Gäste-Eckstoß konterten die Rosenstädter und nach Simon Blocks genialem Pass tauchte Blaedtke frei vor HR-Keeper Andre Alves Lopes auf und schob flach rechts zum 1:0 ein (14.).

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2012 | 19:44 Uhr

Danach versäumten es die Uetersener, auf 2:0 zu erhöhen. Nach einem schönen Spielzug über Mikail Pekdemir und Kouassi geriet der finale Pass auf Tobias Brandt zu steil (25.), dann nahm Tobias Brandt ein Zuspiel von Kouassi nicht richtig an (27.). Fälschlicherweise wurde Pekdemir wegen Abseits zurückgepfiffen (nur der nicht in diesen Angriff involvierte Kouassi stand in der „verbotenen Zone“/31.). Dann zielte Kouassi knapp rechts vorbei (34.), ehe Tobias Brandt sich nach einem Steilpass den Ball zu weit vorlegte und ihn Alves Lopes unter sich begrub (Foto links/38.).

In der Pause gab es in der Gäste-Kabine ein Donnerwetter von HR-Coach Thomas Bliemeister. Eine Viertelstunde gelang es den Uetersenern noch, das Geschehen ausgeglichen zu gestalten, doch dann wurde die Überlegenheit des Gegners immer größer. Dies war die eine Parallele zum ersten Landesliga-Spiel (1:1 beim Eimsbütteler TV). Die zweite war, dass TSV-Torwart Christoph Richter einen Fernschuss, diesmal abgefeuert von HR-Kapitän Mladen Tunjic, nach vorne abklatschte – und Nils Hendrik Matthiessen aus Nahdistanz zum 1:1 abstaubte (71.). Von einem Torwart-Fehler zu sprächen, wäre aber zu hart, zumal Richter erklärte: „Die Sicht war für mich verdeckt und Oliver Engl hielt seinen Fuß noch in die Schussbahn!“

Anschließend gab es kaum noch Konter der Hausherren und der eingewechselte Philipp Ehlers wurde auf rechts viel zu selten gesucht. In der 87. Minute hätte er nach Tunjics Freistoßflanke beinahe ein Eigentor produziert, dann begann die Verlängerung. Hier hätte Kouassi die Uetersener erneut in Führung bringen können: Zunächst segelte er knapp an Baris Celiloglus Flanke vorbei (95.), dann wurde er nach Moslers Pass durch einen Abseitspfiff davon abgehalten, alleine aufs HR-Tor zuzulaufen – umstritten (98.).

In der zweiten Halbzeit der Verlängerung trafen Robert Hermanowicz (107.). Hendrik Boesten (110.) und Tunjic per in indirektem Freistoß (120.) für HR zum 1:4-Endstand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert