Jugendcafé Berliner Strasse : JZ: Das Leben kehrt zurück

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Der Sozialausschuss hat sich am Dienstagabend auch mit dem Thema „Jugendcafé in Uetersen“ befasst.

shz.de von
07. September 2011, 19:53 Uhr

Seit vielen Jahren schon wird diese Thematik immer wieder auf die Agenda gehoben, jedoch ohne nachhaltigen Erfolg. Dies soll sich nach Wunsch der Politik und auch der Verwaltung jetzt ändern. Erst vor einigen Wochen war die Stadtverwaltung mit der Standortsuche beauftragt worden. Favorit schon damals war das ehemalige Jugendzentrum an der Berliner Straße. Und nun, so scheint es, ist es in die engere Wahl gekommen. Hinter verschlossenen Türen haben die Politiker intensiv beraten und die Entscheidung gefasst, genau dort ein Betreibermodell prüfen zu lassen. Bekannt wurde, dass nun ein Finanzierungsplan aufgestellt werden soll, denn die Stadt wird sich wohl auch monetär an einer solchen Einrichtung beteiligen müssen. Allen Beteiligten war das am Dienstagabend klar.

Klar ist demnach auch, dass, findet sich ein Pächter, dieser das Café nicht täglich öffnen soll. Ins Auge gefasst werden drei offene Tage pro Woche. Und dann etwa bis 22 Uhr. Deutlich gemacht wurde, dass sich Jugendliche an diesem Projekt aktiv beteiligen sollen, auch bei der sicherlich notwendigen Renovierung. Die Uetersener Nachrichten erfuhren, dass das Jugendcafé im kommenden Jahr eröffnet werden soll, insofern noch zu erörternde und zu beschließende Details bis dahin geklärt werden können.

Aus der unmittelbaren Nachbarschaft regt sich inzwischen bereits erster Widerstand. Dort befürchtet man eine Beeinträchtigung des Wohnwertes durch vom Jugendcafé ausgehenden Lärm.

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