zur Navigation springen

Umfrage für attraktiveres Busangebot : Junge Union zum Busverkehr

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie in den Uetersener Nachrichten am 12. Februar berichtet, hatte die Junge Union Tornesch-Uetersen Nutzer der Buslinien zwischen Uetersen und Tornesch gebeten, ihre Meinung zur Attraktivität des Busangebotes sowie Wünsche und Vorstellungen zur Verbesserung des Busverkehrs an den Vorstand der Jungen Union Tornesch-Uetersen mitzuteilen.

Die Aktiven um den Ersten Vorsitzenden Daniel Kölbl wollen nun an die Politik in Uetersen und Tornesch mit dem Wunsch herantreten, sich mit dem Busverkehr zwischen beiden Kommunen zu beschäftigen. „Die Politik muss Rahmenbedingungen für ein attraktiveres Angebot schaffen“, betont Daniel Kölbl nach Auswertung der 15 aus der Region an die Junge Union eingegangenen Wünsche und Vorschläge. „Eine Bushaltestelle an der Hochfeldstraße, in Esingen und am Torneum, bessere Anschlussverbindungen zum Bahnverkehr und zu den Schulzeiten, eine schnellere Busverbindung zwischen Tornesch und Uetersen sowie Busverbindungen in den Abend- und Nachtstunden gehören zu den Wünschen und Vorschlägen“, zählt Daniel Kölbl auf. In einem Gespräch mit der Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP) und der Südholstein Verkehrsservicegesellschaft mbH (SVG) haben er und weitere Vertreter der Jungen Union die Wünsche vorgetragen.

Die Gesprächspartner von KViP und SVG hätten sich sehr offen gegenüber den Vorschlägen gezeigt und erläutert, was bei der Umsetzung der Vorschläge beachtet werden müsste, so Daniel Kölbl. Er und seine Mitstreiter in der Jungen Union sind sich einig, dass der gesamte Busverkehr zwischen Tornesch und Uetersen auf den Prüfstand gestellt werden muss. „In den vergangenen Jahren hat sich viel in Tornesch und Uetersen getan. Es sind neue Wohn- und Industriegebiete sowie Sportstätten entstanden. Der Sportplatz in Tornesch und zentrale Einrichtungen wurden verlagert. Das Bahn- und Schulangebot hat sich geändert und mit einer K22 ergeben sich ganz neue Verkehrswege“, macht Daniel Kölbl deutlich. Er verweist darauf, dass die eingegangenen Verbesserungsvorschläge davon zeugen würden, dass der Bedarf an einer Neugestaltung des Busverkehrs zwischen Uetersen und Tornesch vorhanden sei. „Die Politik legt in Absprache mit den Verkehrsgesellschaften die Rahmenbedingungen für das Busangebot fest. Wir diskutieren richtigerweise über mehr Zughalte in Tornesch. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass für viele Fahrgäste der Tag mit dem Bus beginnt und endet“, macht Daniel Kölbl deutlich.

Er versichert, dass alle, die sich mit einem Verbesserungsvorschlag und Wünschen zum Busverkehr an die Junge Union Tornesch-Uetersen gewandt haben, in diesen Tagen eine individuelle Rückmeldung erhalten.

Zusammenfassung eingegangener Vorschläge zur Verbesserung der Busanbindung zwischen Tornesch und Uetersen

Grundsätzlich besteht der Wunsch von Busnutzern, dass nach 20 Uhr öfter die Möglichkeit bestehen sollte, vom Pinneberger oder Tornescher Bahnhof mit dem Bus nach Uetersen zu gelangen (Linie 6663 oder 6661). Besucher von VHS-Kursen wünschten sich eine Busverbindung zwischen Tornesch und Uetersen nach Ende von VHS-Kursen gegen 22 Uhr bis 22.30 Uhr. Schüler und Bahnnutzer wünschten sich eine bessere Anpassung der Bustaktung an Unterrichtsschlusszeiten und den Bahnverkehr sowie eine 20-Minuten-Taktung der Linie 6661 bis 23 Uhr. Auch am Wochenende sollten die Linien 6661, 6663 und 498 stündlich fahren. Neben der Anbindung von Esingen und des Industriegebietes Großer Moorweg sowie der Uetersener Neubaugebiete Pastor-Boldt-Straße, Kassbeerentwiete, Heinrich-Wellenbrinck-Weg (Haltestelle Hochfeldstraße) steht auch die Bus-Anbindung des Tornescher Rathauses auf der „Wunschliste“ ebenso wie eine „Direkt-Schüler-Linie“ zu Uetersener Schulen. (syk)

zur Startseite

von
erstellt am 09.Mär.2015 | 22:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert