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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 11:27 Uhr

Diskussion : Junge Union pro Fusion

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Wir leben in einer Region und wir haben ein Ziel. Wir wollen die örtliche, kulturelle und wirtschaftliche Attraktivität unserer Region vorantreiben“, betonte Daniel Kölbl stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Tornesch-Uetersen in seiner Ansprache, mit der er die Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die Junge Union Tornesch-Uetersen zum Thema Fusion eingeladen hatte, einleitete.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 18:41 Uhr

Obwohl am 22. September Wahlberechtigte ab vollendetem 16. Lebensjahr beim Bürgerentscheid zur Fusionsfrage „Sollen sich die Städte Tornesch und Uetersen zum 1. Januar 2015 zu einer neuen Stadt vereinigen?“ aufgerufen sind, ihre Stimme abzugeben, waren der Einladung der Jungen Union Tornesch-Uetersen kaum junge Menschen gefolgt. Nicht einmal die drei Preisträger des Wettbewerbes für einen neuen Stadtnamen, den die Junge Union ausgeschrieben hatte, waren gekommen.

Und doch war in der Veranstaltung die Federführung der jungen Generation, deren Ideen und Know how zu spüren: Die lockere und zugleich professionelle Art der Moderation durch den Junge Unions-Vorsitzenden Björn Schreiber, die Vorbereitung von Themen und Fragen, die Besetzung des Podiums mit Vertretern aller Generationen und die beamergestützte Präsentation eines von der Jungen Union entwickelten „Fusionslogos“ ließen den „jungen, frischen Wind“ spüren.

Eingeladen worden war zur Diskussion über Chancen und Risiken der Fusion. Die Junge Union machte jedoch gleich mit dem Einstiegsreferat deutlich, dass sie mehr Chancen als Risiken sieht. Der Tornescher Daniel Kölbl, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Tornesch-Uetersen, begründete dies mit mehreren Punkten: „Tornesch und Uetersen passen sehr wohl zusammen. Tornesch hat viele freie Flächen und durch den Bahnhof und die Autobahn einen guten infrastrukturellen Anschluss. Uetersen bietet viel in puncto Kultur, hat das Rosarium und ein Schwimmbad. Bündelt man diese Vorteil durch eine Fusion, lässt sich die Wirtschaft in unserer Region besser koordinieren. Ohne gegenseitigen Konkurrenzdruck können Unternehmen und somit Arbeits- und Ausbildungsplätze angeworben werden.“

Auch eine bessere Qualität in der Verwaltung, mehr Bedeutung als Verhandlungspartner im Kreis und im Land sowie mehr Chancen bei der Ansiedlung von Geschäften und Unternehmen führte er ins Feld. „Und auch gerade, weil Tornesch und Uetersen verschuldet sind, ist die Fusion auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll“, sagte Daniel Kölbl bezugnehmend auf die im Gutachten geschätzten mittelfristig angegebenen 300000 Euro Einsparung.

Den ersten Platz im Städtenamenwettbewerb, zu dem die Junge Union junge Leute aufgerufen hatte, belegte unter den 32 Einsendungen der Vorschlag „Tornesch-Uetersen“. Eine Jury mit Vertretern aus Tornesch und Uetersen hatte die Entscheidung getroffen. Eingereicht hatte den Vorschlag für den Doppelnamen die Tornescherin Paula Stümer. Diesen und zwei weitere Stadtnamen-Vorschläge will die Junge Union an die Politiker beider Orte weiterleiten.

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