Junge Union mit neuem Vorstand

Der frisch gewählte Vorstand der Jungen Union Tornesch-Uetersen.
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Der frisch gewählte Vorstand der Jungen Union Tornesch-Uetersen.

NachwuchsJustus Schmitt ist Nachfolger von Daniel Kölbl als Junge Union-Vorsitzender in Uetersen und Tornesch

shz.de von
03. November 2016, 16:00 Uhr

Justus Schmitt ist neuer Vorsitzender der Jungen Union (JU) Tornesch-Uetersen. Die Mitgliederversammlung wählte ihn zum Nachfolger von Daniel Kölbl, der nicht wieder antrat, um sich auf seine übernommenen CDU-Ämter konzentrieren zu können. Er bleibt allerdings als stellvertretender Vorsitzender in der Führungsriege, gemeinsam mit Kiara Nowatzki.

Alexander Böhm wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt. Beisitzer sind Sonja Reinheimer, Svenja Cordts, Julian Werner und Fabian Bohlke.


Elf stimmberechtigte Mitglieder


Elf stimmberechtigte Mitglieder waren zu der Jahresversammlung ins Parkhotel Rosarium gekommen. Alle Wahlergebnisse waren einstimmig. Längere Diskussionen gab es ebenfalls nicht. Das machte es leicht für Birte Glißmann, Kreisvorsitzende der JU, die sich als Versammlungsleiterin zur Verfügung stellte.

CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier, die an der Versammlung teilgenommen hatte, freute sich darüber, dass auch Schülersprecher aus dem Uetersener Ludwig-Meyn-Gymnasium (LMG) und der Klaus-Groth-Schule (KGS), Tornesch, zur Sitzung erschienen waren. Damit setzen die jungen Leute ein deutliches Zeichen gegen die angebliche Politikverdrossenheit der Jugend, hob sie hervor. Die Politikerin nutzte die Gelegenheit zu einem allgemeinen Überblick über die Landespolitik. Ausführlich ging sie auf die Personalprobleme im CDU-Vorstand ein und wünschte dem neuen Vorsitzenden einen besseren Rückhalt in der Partei. Recht kritisch setzte sie sich mit etlichen Maßnahmen der Landesregierung auseinander, insbesondere mit der „ideologisch gestrickten“ Bildungspolitik.

Bundestagsanwärter Michael von Abercron, der ebenfalls an der Zusammenkunft an der Berliner Straße teilnahm, war bereits zur Zeit der Barschel-Krise Unionsmitglied. Daraus leitete er einige Erfahrung mit Personalkrisen in der Führungsriege ab und wünschte sich einen besseren Umgang der Gesellschaft mit ihren Politikern, die große private Opfer bringen, um ihren Dienst zu erfüllen.

Der scheidende JU-Vorsitzende Kölbl ging in seinem abschließenden Vorstandsbericht auf lokale Themen ein. Ihm ging es während seiner Amtszeit um bessere Busverbindungen, die Aufnahme der Ludwig-Meyn-Schule in den Schulzweckverband Tornesch-Uetersen − bislang nicht erfolgt − aber auch um Barrierefreiheit für Ältere und Behinderte.

Damit zeige die Junge Union ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber der gesamten Gesellschaft, hob Kölbl hervor.


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