zur Navigation springen

Auftaktkonzert in der Tornescher Kirche : Junge Sänger eroberten die Herzen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit einem Konzert in der Tornescher Kirche haben die Chorknaben Uetersen die diesjährige Adventszeit eingesungen. Für den Chor war es das Auftaktkonzert und damit eine Art Generalprobe, für die Zuhörerinnen und Zuhörer der perfekte Einstieg in eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2013 | 22:18 Uhr

Konzentriert und charmant sangen sich die 45 der insgesamt 60 Sänger des Hauptchores im Alter zwischen neun und 20 Jahren mit 23 Werken in die Herzen der Zuhörer. Spätestens als fünf der Jüngsten vortraten und mit ihren glockenklaren Stimmen „Maria in den Dornwald ging“ sangen, war es um das Publikum geschehen – Gänsehautstimmung machte sich breit; hier und da wurde sogar ein Taschentuch gezückt. Zu hören waren ferner klassische Stücke wie das „Ave Maria“ von Franz Biebl und das „Halleluja“ von Händel, traditionelle Volkslieder wie „Es ist ein Ros’ entsprungen“ und „Ihr Kinderlein kommet“ sowie französische Lieder und englische Carols, darunter „Nous sommes trois“, „Deck the Hall“ und „Rudolph, the red-nosed reindeer“.

Gewohnt souverän moderierte Chorleiter Hans-Joachim Lustig den eineinhalbstündigen, abwechslungsreichen Konzertverlauf. Zum Advent-Repertoire, an dem seit den Herbstferien gearbeitet wird, gehören bekannte und weniger bekannte deutsche und internationale Lieder, Motetten alter Meister und mehrere Sätze aus Georg Friedrich Händels „Messias“. Mit seiner Stückwahl traf der Dirigent den Geschmack des Publikums – das zur Belohnung begeisterten Beifall spendete. Die Tornescher Kirchenmusikerin und Organistin Susanne van den Bos, die die Vorchorgruppen der Chorknaben unterrichtet, und der ehemalige Chorknabe und heutige Pianist und erfolgreiche Chorleiter, Tobias Müller, bereicherten das Konzert mit ihren Solobeiträgen beziehungsweise ihrer Begleitung.

Zum Ende des Konzerts motivierte Chorleiter Lustig die Besucher dazu mitzusingen. Mit Unterstützung der Chorknaben klang der Choral „Da pacem Domine“ richtig gut. Lustig, der nicht vergaß, auf Konzerttermine in der Hamburger Laeiszhalle und in der Uetersener Klosterkirche hinzuweisen, schätzt die Akustik und Atmosphäre der Tornescher Kirche. Außerdem berücksichtigte er bei der Wahl des Konzertorts, dass viele der Chorknaben aus Tornesch kommen und es besonders genießen, einmal in ihrer Heimatstadt zu singen. Er dankte den Stadtwerken Tornesch, die die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder unterstützten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert