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Pläne : Jugendcafé soll im Jugendzentrum eröffnen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Uetersener Jugendcafé soll an der Berliner Straße 17 eröffnet werden. Das plant der Jugendbeirat zurzeit. Er möchte das Café in das Jugendzentrum integrieren. Während der jüngsten Sitzung stellte der Nachwuchs die Planungen vor.

In dem Trakt, dessen Fenster zur Berliner Straße zeigen, sollen drei Wände herausgebrochen werden. Dadurch könnten drei Zimmer und ein kleiner Flur zu einem 74 Quadratmeter großen Raum zusammengefasst werden. Durch eine vorhandene Tür könnten die Gäste eine Terrasse betreten.

Der Raum soll mit einer Küchenzeile mit Zapfanlage und Barhockern, Sofas und Couchtischen, Musik- und Lichtanlage, Fernseher oder Beamer und kostenlosem W-LAN-Zugang ausgestattet werden. Das Café soll ein Ort der Kommunikation werden und Jugendliche von der Straße holen.

Das Café soll freitags ab 20 Uhr bis in die frühen Morgenstunden als Bar für Jugendliche ab 16 Jahren und während der Woche an drei Nachmittagen jeweils von 15 bis 21 Uhr geöffnet werden. Alkohol soll nur am Wochenende ausgeschenkt werden. Ansonsten sollen Softdrinks, Tee und Snacks angeboten werden. Als Betreiber ist Daniel Frigoni, Chef des Wedeler Restaurants Elbe 1, oder ein noch zu gründender Verein im Gespräch. Finanzieren will der Beirat das Projekt aus den Café-Einnahmen und mit der Hilfe von Sponsoren. Er hat bereits Spenden in Höhe von 10000 Euro erhalten. Eine Miete müsste er an den Eigentümer, die Stadt, nicht zahlen.

Den größten Raum im Jugendzentrum will der Beirat nicht belegen. Er soll weiterhin für private Feiern angemietet werden können.

Doch noch gibt es ein technisches Problem: Durch den Umbau würde ein Fluchtweg wegfallen, der zurzeit durch den kleinen Flur und den künftigen Terrassenausgang führt. „Das erörtern wir noch mit dem Bauamt“, sagte Pressesprecher Anton Beling. Es gibt zwei Ideen zur Problemlösung: Wenn der Durchgang vom Hauptflur in das Jugendcafé offen bleibt, könnte der Fluchtweg bestehen bleiben.

Allerdings müssten die Einrichtungsgegenstände dann gegen Diebstahl gesichert werden. Alternativ könnte der Fluchtweg durch ein Zimmer am Ende des Flures geführt werden. Nachteil: Das Café wäre dann kleiner als geplant. Außerdem müsste die Außenwand für eine Tür durchbrochen werden.

Nutzlos wäre es, den Fluchtweg auf die Nordseite zu verlegen. Das Außengelände grenzt an die Post und ist eingezäunt. Die Fliehenden kämen nicht weit. Das Konzept wurde gestern im Sozialausschuss vorgestellt. Er tagte aufgrund des Gelöbnisses der Bundeswehr in der Feuerwache, Am Seeth.

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erstellt am 19.Feb.2015 | 21:43 Uhr

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