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Jugendbeirat vor dem Aus - Wahl findet nicht statt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch die Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 2. April konnte an dem Umstand nichts ändern, dass es in der Rosenstadt nun erst einmal keinen Jugendbeirat mehr geben wird. Neun Kandidaten hätten es laut Satzung für die Wahl im Mai mindestens sein müssen, es fanden sich aber nur acht Freiwillige, die die Interessen der nachfolgenden Generation vertreten wollten. Insofern musste der Wahltermin abgesagt werden.

Nun ist die Politik gefordert. Die Ratsversammlung kann die Satzung verändern. Praktikabel könnte es zum Beispiel sein, die Vorschrift fallen zu lassen, nach der der Jugendbeirat aus genau neun Mitgliedern bestehen muss. Wird der Passus zum Beispiel in „bis zu neun“ abgeändert, sollte es möglich sein, die Wahl doch noch stattfinden zu lassen. Dann allerdings zu einem späteren Zeitpunkt (voraussichtlich nach den Sommerferien). Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Kandidaten ihre Bereitschaft zu gegebener Zeit noch einmal kundtun. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist nach der Gemeindeordnung in Schleswig-Holstein zwingend notwendig, insofern Belange des Nachwuchses berührt sind. Vor der Ratsversammlung wird sich der Sozialausschuss mit der jetzigen Situation befassen. Das Gremium tritt am 28. Mai um 19 Uhr im Ratssaal zusammen.

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