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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 03:25 Uhr

Beiratssitzung : Jugend will durchstarten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Derzeit ist laut Ortsrecht noch das Jugendforum zuständig, wenn es in der Stadt um Beteiligung von Kindern und Jugendlichen geht, so wie es die Gemeindeordnung in Schleswig-Holstein zwingend bestimmt. Dem Jugendbeirat wurde diese Kompetenz noch nicht übertragen. Demzufolge gab es bei der jüngsten Sitzung des gewählten Gremiums auch noch keine Sitzungsunterlagen, die dem Beirat sonst verwaltungsseitig hätten vorgelegt werden müssen. Die Kompetenzen übertragen kann der Sozialausschuss.

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 18:53 Uhr

Dennoch war es eine inhaltlich ansprechende Tagesordnung, die Ausschussvorsitzende Saskia Reibe mithilfe der Verwaltung und der Stadtjugendpflege erarbeitet hatte. Insbesondere befassten sich die Jugendlichen, die am Donnerstagabend im Stadtwerkehaus zusammenkamen, mit dem in jüngster Zeit viel diskutierten Jugendcafé. Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHG), die dem Jugendbeirat ihre Unterstützung zugesagt hat, will man auf Raumsuche gehen. Auch Restaurantbesitzer sollen mit ins Boot geholt werden. Die jungen Leute wollen einen Raum für sich, der auch abends zugänglich ist. Eventuell in Kooperation mit gasttronomischen Betrieben. Auch die Idee von Grünen-Fraktionsmitglied und „Rock’n’Rose“-Chef Bernd Möbius wurde diskutiert. Möbius hatte die Idee, zwei Eisenbahnwaggons im Hafen abzustellen und Jugendliche dort werkeln zu lassen.

Maren Plugowsky-Schmidt berichtete vom Erfolg des jüngsten Flohmarkts zugunsten des Jugendcafés und von weiteren Aktionen, die sie plane. Sie bat um tatkräftige Unterstützung ihres Standes beim Holsteiner Apfelmarkt am 29. September in der Fußgängerzone. Die Zweite Vorsitzende des Vereins zur Förderung Uetersener Jugendprojekte sagte auch, dass sie eine Menge Sachspenden erhalten habe, die es nun in Geld zu verwandeln gelte. So wurde die Idee von einem weiteren Flohmarkt geboren, parallel zum Weinfest Anfang September. Bei der dafür zuständigen IHG wollen sich die Jugendlichen eine Erlaubnis holen, um dort einen Stand aufstellen zu können.

Ferner beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit der ins Auge gefassten Fusion der Städte Uetersen und Tornesch. Die Jugend sei noch viel zu wenig informiert, die Schulen würden sich des Themas bislang unzureichend annehmen. Ausschussmitglied Anton Behling sagte, dass das Thema an der Klaus Groth Schule im Zweckverband Tornesch-Uetersen bereits angesprochen worden sei aber auch dieses Engagement von Lehrerseite ausbaufähig sei.

Bürgervorsteher Adolf Bergmann, der die Sitzung verfolgte, riet, sich über die Schülervertretungen an die Lehrer zu wenden und so zu verdeutlichen, dass der Jugend das Thema wichtig sei, dass man informiert werden wolle.

Im übrigen dokumentierten alle Fraktionen durch Vertreter ihre Wertschätzung gegenüber der Jugend und unterstrichen darüber ihre Unterstützung. Uwe Staack, Vorsitzender des Seniorenbeirates, riet den Jugendlichen zur Erarbeitung einer Geschäftsordnung. Man werde diesbezüglich unterstützen, wenn das gewünscht sei.

Eine Position galt es im Verlaufe der zweiten Sitzung des Jugendbeirates noch zu besetzen. Den Zweiten Schriftführer. Anton Behling kandidierte und wurde einstimmig gewählt.

Die nächste Sitzung des Jugendbeirats findet am 7. November statt. Beginn im Stadtwerkehaus ist wiederum um 18 Uhr.

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