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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 12:23 Uhr

Sitzung des Beirats : Jugend selbstbewusst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie sind die Zukunft. Auf die Jungen und Mädchen des Jugendbeirats setzen auch die Kommunalpolitiker, gleich welcher Fraktion, ihre Hoffnung. Am Mittwochabend traf sich das Gremium zu einer Sitzung im Rathaus. Und weil die Stühle im vorgesehenen Beratungszimmer knapp wurden, zog man flugs in den Ratssaal um.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2014 | 22:22 Uhr

Vertreter des Jugendbeirates nehmen an den Sitzungen der Gemeindevertreter teil. Während der Sitzung wurde aus diesen Zusammenkünften der Politiker berichtet. Insbesondere betraf das natürlich die Punkte, die Belange des Nachwuchses betreffen. Denn bei diesen Angelegenheiten hat der Jugendbeirat ein Mitwirkungsrecht. Zukunftsfrage Windpark: Wie steht der Jugendbeirat zu diesem Thema? Soll man sich in die Auseinandersetzung um den Windpark Uetersen einmischen oder besser nicht? Das Meinungsbild war dazu eher skeptisch. So sehr berühre das Thema die anstehenden Jugendfragen vor Ort auch nicht.

Ganz anderer Auffassung war dabei Stadtwerkechef Manfred Tietje, der sich die Jugend an seiner Seite wünsche. Auch in der Frage, ob erweitert werden solle. Schließlich gehe das Thema Energiewende gerade die junge Generation an, die Zukunft Uetersens. Tietje bot an, das Gremium einmal grundsätzlich über die Pläne der Betreiber zu informieren. Doch scheint auf Seiten des Jugendbeirates die Sorge zu herrschen, zwischen den „Fronten“ zerrieben zu werden. Schließlich stoßen die Pläne des Repowerings auf ein geteiltes Echo. Insbesondere aus Groß Nordende bläst kräftiger Gegenwind.

Man machte sich auch Gedanken um die eigene Zukunft. Schließlich könne die Nachwuchsgewinnung nicht früh genug beginnen, so die Ansicht des Gremiums. Verstärkt soll nun auf die Schülervertretungen zugegangen werden. Seitens der BfB-Fraktion wurde Geld für das Anfertigen eines Werbespots im Kino (350 Euro) in Aussicht gestellt. Damit der Streifen dann auch im Kino gezeigt werden kann, sagte Manfred Tietje Geld (600 Euro) der Stadtwerke zu.

Hinsichtlich des BfB-Vorschlags machten Vertreter des Jugendbeirats deutlich, dass sie ihre Überparteilichkeit nicht aufgeben möchten und waren erfreut darüber, dass Bürgervorsteher Adolf Bergmann anbot, dieses Thema in die Fraktionsvorsitzendenrunde mitzunehmen.

Franziska Hammer von der SPD-Fraktion signalisierte ebenfalls Wohlwollen. So könnte das Geld, insofern der Jugendbeirat die Kinoidee aufgreift, von allen Fraktionen zu gleichen Teilen aufgebracht werden.

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