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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 00:05 Uhr

Wettbewerb : Jubiläumstag mit aktuellen Fotos

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der ehemalige Ostermannsche Hof am Esinger Riedweg besteht aus einem Hauptgebäude aus dem Jahr 1738, dem sogeannten Durchfahrtshaus, einem angebauten Kuhstall von 1906, einer freistehenden Dreiständer-Bohlenscheune und einer Remise sowie zwei historischen Brunnenanlagen.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2013 | 20:15 Uhr

Die Gesamtanlage mit Teich, Wiese und Bauerngarten ist ein prägnantes Beispiel einer südholsteinischen Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Anfang 1994 wurde die Anlage Eigentum der damals noch Gemeinde Tornesch. Bereits im März 1994 nahmen Mitglieder der Kulturgemeinschaft und der Esinger Liedertafel die ehrenamtliche Arbeit zum Erhalt der historischen Anlage und der Schaffung eines Heimathauses auf. Die Ernst- Martin-Groth-Stiftung, benannt nach dem Esinger Altbauern Erst Martin Groth (1892-1991), der zu Lebzeiten der Kulturgemeinschaft 550000 DM gespendet hatte, mit der Auflage, nach seinem Tod eine Stiftung zu gründen unter anderem mit dem Stiftungszweck „Erhaltung der Anlage Ostermannsche Hof als Heimathaus“, war von der Gemeinde mit der Sanierung der Anlage beauftragt worden. 14000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden für die Instandsetzung der Hofanlage erbracht. Seit 11. September 1998 wird sie als Heimathaus genutzt. Die Bewirtschaftung erfolgt laut einer Vereinbarung von 1994 mit der damaligen Gemeinde durch die Ernst-Martin-Groth-Stiftung.

In diesem Jahr besteht die Hofanlage, die als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung eingestuft wurde, 275 Jahre. Im Oktober planen Kulturgemeinschaft und Groth-Stiftung aus diesem Anlass eine Festveranstaltung und einen Tag der offenen Tür. Im Rahmen dessen rufen sie zu einem Fotowettbewerb auf.

Eingereicht werden dürfen aktuelle Fotoaufnahmen vom Heimathaus als Einzelgebäude oder Gesamtanlage. Auch Innenaufnahmen sind nach Absprache möglich. Das Heimathaus ist während der Sprechstunden dienstags von 18 bis 20 Uhr und donnerstags zu den Archivstunden von 9 bis 11 Uhr zugänglich. Pro Wettbewerbsteilnehmer dürfen zwei Fotos in der festgelegten Bildgröße 20x30 Zentimeter eingereicht werden. Die Fotos sind in einem geschlossenen Umschlag mit Namen bis zum 20. Oktober bei dem Vorsitzenden der Ernst-Martin-Groth-Stiftung Jürgen Körner, Esinger Straße 83, abzugeben. Eine Jury wird die Fotos sichten und prämieren. Die Groth-Stiftung stellt für den ersten Preis 100 Euro, für den zweiten Preis 50 Euro und für den dritten Preis 30 Euro zur Verfügung.

Am Tag der offenen Tür des Heimathauses, am Sonntag, dem 27. Oktober, werden die prämierten Fotos in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Weitere Infos zu dem Wettbewerb erteilen Jürgen Körner (999133) und Annette Schlapkohl (54748).

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