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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 13:22 Uhr

Dorfabend : Jubiläum einer Marsch-Institution

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Ein gelungenes Experiment“ titelten die UeNa am 22. August 1974. Berichtet wurde über den ersten Dorfabend der Haseldorfer Marsch, der von Vereinen aus den beiden Kommunen organisiert worden war. Über 1000 Besucher hatten in der Deekenhörn gefeiert. Dem ersten Versuch folgten weitere gelungene Ausgaben, so dass am kommenden Sonnabend ein Jubiläum gefeiert werden kann. Zum 40. Mal bittet die Vereinsgemeinschaft zum großen Spaß für die ganze Familie.

Eigentlich begann die Geschichte des Dorfabends ein bisschen früher, erinnern sich mit Gerhard Richert und Dieter Günther zwei Männer der ersten Stunde. Ab 1970 baten Landjugend und Männergesangverein „Concordia“ gemeinsam zum Tanz in den „Jägerkrug“. Da Eintritt zu entrichten war, fühlten sich manche von diesem Dorfabend nicht angesprochen. 1973 feierte die Landjugend ihr Zehnjähriges mit einem Open-Air-Theaterstück der Elmshorner Speeldeel hinterm Deich. Daraus wurde der Dorfabend für alle Marschmer.

Die Vereinsgemeinschaft als Träger des Dorfabends wurde aber noch aus einem zweiten Grund gegründet. Immer wieder kam es zu Überschneidungen bei Veranstaltungen. Um die Konkurrenz zu beenden, wurde die Terminabsprache eingeführt.

Etwas überraschend für alle Beteiligten warf der Dorfabend einiges ab. Daraus erwuchs die Idee, eine Ausfahrt für die Senioren der beiden H-Dörfer zu finanzieren. Unter anderem ging es nach Hagenbeck oder in den Circus Sarrasani.

Richert war Gründungsvorsitzender und behielt die Aufgabe bis 2000. Es folgten Nis Kruse, Daniela Paradies sowie das Triumvirat Mike Millahn, André Grote und Sven Szaguhn. Aktueller Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft ist Harald Jürgs. Zwei Dinge sind immer wichtig. „Man braucht viele Helfer und muss sich immer wieder etwas Neues ausdenken“, sind sich die beiden einig.

So wurde 1982 erstmals ein Tauziehen zwischen Haselauern und Mitgliedern der Patenkompanie aus der Marseille-Kaserne organisiert. (Die Soldaten gehörten übrigens über lange Zeit zu den herausragenden Stützen der Organisatoren.) 1983 entwickelte man daraus den „Kampf der Häuptlinge“ und ein Jahr später den „Kampf der Giganten“, nämlich den der Dorfpolitiker aus den beiden Gemeinden. Und zum Fest für die ganze Familie wurde es 1985 durch die Einführung des Kindernachmittags.

Zeiten

Am Sonnabend, 30. August, beginnt die Veranstaltung in der Haselauer Freizeitanlage Deekenhörn mit dem Kindernachmittag ab 15 Uhr. Es folgt ab 20 Uhr der Dorfabend mit dem „Kampf der Giganten“. (tp)

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erstellt am 25.Aug.2014 | 21:52 Uhr

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