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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 14:48 Uhr

75 Jahre : Jubiläum des Haseldorfer DRK

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor 75 Jahren ist das DRK in Haseldorf aus der Taufe gehoben worden. Neben den typischen Aufgaben der karitativen Organisation, wie Blutspende und Erste-Hilfe-Ausbildung, ist man heute besonders für die Seniorenarbeit im Dorf zuständig.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 21:33 Uhr

Gegründet wurde das DRK am 25. Juli 1938, berichtet die Vorsitzende Andrea Peters. Erster Vorsitzender war Bürgermeister Stahl. Aus dem Santitätsdienst ging das örtliche DRK hervor. Nach einem Jahr übernahm der Haseldorfer Hauptlehrer Hoops diese Aufgabe. „Es gab 96 Mitglieder“, berichtet Andrea Peters, „ungefähr so viele, wie der Ortsverein jetzt hat.“ Damals hatte das Dorf allerdings wesentlich weniger Einwohner. Welche Ursache diese hohe Mitgliederzahl hatte, ist aus den Unterlagen nicht ersehbar.

Nach dem Untergang des 1000-jährigen Reiches musste das DRK neu gegründet werden, und zwar 1950 mit Irmela Michalski als Vorsitzende und Agnes Prinzessin von Schoenaich-Carolath als stellvertretende Vorsitzende. Die Aktivitäten scheinen irgendwann eingeschlafen zu sein, denn es gibt keine weiteren Aufzeichnungen.

1977 ging es wieder los mit dem Vorsitzenden Manfred Seiler. Andrea Peters vermutet, dass dies eine Reaktion auf die Sturmflut 1976 war, bei der viele DRK-Helfer aus dem ganzen Kreis in der Marsch dabei waren, die Not zu lindern.

Über lange Zeit geprägt hatte Lieselotte Tumforde das Haseldorfer Rote Kreuz. Sie wurde 1988 an die Vorstandsspitze gewählt. Wichtig für den Verein, dass ab 1987 ein Raum in der Grundschule Deichreihe genutzt werden konnte. Als das historische Gebäude vor sechs Jahren vom Amt verkauft wurde, kam das Rote Kreuz bei der Feuerwehr unter. Für die Männer eine Skat- und für die Damen eine Kartenspielgruppe werden angeboten. Seniorengymnastik und Klönschnack gibt es. Nur die DRK-Tanzgruppe trifft sich im Deichhof-Café, weil es dort einen für ihre Freizeitbeschäftigung idealen Holzfußboden gibt. 2004 dann der Generationswechsel. Jüngere Haseldorferinnen mit Ina Koopmann an der Spitze übernahmen den Vorstand. Die stehen im Job und hatten deswegen weniger Zeit für die DRK-internen Kontakte als der aus Rentnern bestehende Vorgängervorstand. Das passte nicht jedem. Die daraus resultierenden Auseinandersetzungen brachten den Ortsverein an den Rand der Selbstauflösung. Doch ein personell leicht veränderter Vorstand, nun mit Andrea Peters an der Spitze, machte den gestrandeten Verein wieder flott. Und die Mitglieder gehen jetzt gelassener mit der Situation um, was allen Seiten gut tut.

Einen Jubiläumsempfang wird es nicht geben. Der Vorstand feiert lieber ein paar Nummern kleiner. Die Mitglieder wurden zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken gebeten.

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