zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 04:05 Uhr

Fußball : Jopp ist Kunstrasen-Fan

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zum zweiten Mal in dieser Saison spielten die 1. Herren des TSV Heist am Sonntag auf einem Kunstrasenplatz, und zum zweiten Mal feierten sie einen Kantersieg: Einem 10:1 beim 1. FC Quickborn III folgte nun ein 6:0-Kantersieg bei den 2. Männern des Heidgrabener SV. „Der Platz kam unserer jungen Mannschaft und unserer Spielweise definitiv entgegen ‒ wir haben den Ball wirklich gut laufen lassen“, zeigte sich TSV-Trainer Ingo Jopp deshalb als „Kunstrasen-Fan“.

shz.de von
erstellt am 08.Mär.2016 | 21:20 Uhr

An der Uetersener Straße sorgten die „Heistmer Jungs“ zeitig für klare Verhältnisse: „Leider haben wir die ersten beiden Gegentore sehr schnell kassiert“, ärgerte sich HSV-Coach Florian Laß. Bereits in der vierten Minute kombinierten sich die Gäste mit sehenswerten Ballstafetten nach vorne und nach einem Zuspiel von Heiko Jedamski schlenzte Hauke Suhl den Ball zum 0:1 in die lange Ecke. Und das zweite TSV-Tor ließ nicht lange auf sich warten: Erneut nach einem schönen Zusammenspiel passte Suhl zu Jan-Luca Bruckmann, der aus 15 Metern zum 0:2 vollendete (10.). „Das war natürlich ein guter Auftakt“, freute sich Jopp.

In der Folge gelang es den Hausherren nur selten, die neu formierte Heistmer Abwehr, in der Marcel Bastide, Timo Diercksen und Ronny Strube fehlten, ernsthaft zu fordern. „Tiago Gomes hat sehr ruhig und sachlich gespielt“, stattete Jopp seinem erfahrensten Verteidiger ein Sonderlob aus. So tauchte Klaas Böke nur einmal gefährlich im Gäste-Strafraum auf. Auf der Gegenseite sprang ein 25-Meter-Freistoß von Marc Richert an die Latte und den Abpraller leitete Jedamski uneigennützig weiter zu Vazquez, der aus Nahdistanz den 0:3-Pausenstand erzielte (32.).

Auch in der zweiten Halbzeit gelangen den Gästen drei Treffer: Erneut Vazquez nach einem von Suhl abgelegten Richert-Eckstoß (54.), Richert nach einer schönen Balleroberung von Simon Reinecke mit einem 20-Meter-Flachschuss von halblinks (73.) sowie Jedamski mit einem 20-Meter-Kracher aus vollem Lauf (78.) stellten den 0:6-Endstand her. Damit wiederholten die Heistmer das Ergebnis aus dem Hinspiel vom 13. September 2015 und Jopp urteilte: „Wir haben auch in der Höhe absolut verdient gewonnen und hätten eigentlich sogar noch mehr Tore schießen müssen!“ Besonders freute sich der TSV-Trainer darüber, dass fünf verschiedene Schützen die sechs Treffer erzielten.

Laß gab zu: „Die Heistmer waren jederzeit Herr der Lage!“ Die einzige echte HSV-Chance im zweiten Durchgang vergab Mark Simon, als er knapp über die Latte zielte (51.). „Alles, was wir zuletzt gut gemacht haben, haben wir gegen Heist schlecht gemacht und nach dem 0:4 die Gegenwehr eingestellt“, tadelte Laß.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert