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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 08:55 Uhr

Fußball : Jopp bleibt noch ruhig

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Im falschen Film wähnte sich Trainer Ingo Jopp, als seine 1. Herren des TSV Heist gegen den TuS Holstein Quickborn schon nach sechs Minuten in Rückstand gerieten. „Es kann nicht sein, dass wir, nur weil wir in der Tabelle unten stehen, immer wieder von den Schiedsrichtern benachteiligt werden“, haderte Jopp, der vor dem 0:1 „ein klares Foul“ an seinem Torwart Mike Imbeck monierte. Imbeck hatte den Ball nach einem Quickborner Freistoß sicher, wurde aber im Fünfmeterraum hart attackiert, was Baris Ayik erst das 0:1 ermöglichte. „Das muss abgepfiffen werden“, klagte Jopp.

Danach ließen sich die „Heistmer Jungs“ gleich dreimal auskontern. Das 0:2 folgte bereits nach elf Minuten, als erneut Ayik nach einer Flanke in der Mitte vollstreckte. Und in der 32. Minute verlor Moritz Goral außen ein Laufduell gegen Daniel Agyei, dessen Linksflanke Florian Walter per Flugkopfball zum 0:3 nutzte. Einen Hoffnungsschimmer für die Hausherren gab es, als Rafael Vazquez nach Jannik Ossenbrüggens Flanke das 1:3 gelang (36.). „Dann waren wir dran, haben aber ein weiteres Konter-Tor kassiert – das hat uns das Genick gebrochen“, haderte Jopp nach dem 1:4, das Jannik Suhr erzielte, nachdem er von links aus alleine auf Imbeck zulaufen konnte (45.).

Im zweiten Durchgang verwirkten die Gäste einen Handelfmeter – die fällige Gelb-Rote Karte für den TuS-Spieler blieb zum Ärger von Jopp aus, aber Claus Riedemann verkürzte zum 2:4 (62.). Marc Richert, Claus Riedemann sowie Vazquez per Kopf verpassten den möglichen Anschlusstreffer, ehe es noch zwei Platzverweise gab: Quickborns Ayik bekam wegen Handspiels die Gelb-Rote Karte (71.) und TSV-Verteidiger Tiago Gomes sah für eine Notbremse glatt „Rot“ (75.), was vertretbar war.

Obwohl damit sechs der ersten sieben Spiele verloren gingen, strahlt Jopp weiterhin Zuversicht aus: „Noch bleibe ich ruhig, weil ich sehe, dass unsere Spieler mit- und füreinander kämpfen – die Moral innerhalb des Teams stimmt. Spielerische Mittel und die nötige Schnelligkeit fehlen uns momentan, was sicher auch am fehlenden Selbstvertrauen liegt. Fakt ist: Jetzt kommen bei Union Tornesch II und Rantzau II zwei Spiele, die wir gewinnen müssen!“

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erstellt am 16.Sep.2014 | 21:35 Uhr

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