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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 06:23 Uhr

Fußball : „Joker“ Jedamski sticht

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Großer Jubel brandete am Sonntag um 15.40 Uhr bei den 1. Herren des TSV Heist auf, als Heiko Jedamski sie im Kreisklassen-Topspiel beim SV Hörnerkirchen mit 1:0 in Führung brachte. Acht Minuten später hatten die „Heistmer Jungs“ wieder Grund zum Jubeln: Schiedsrichter Jörg Rose (TV Haseldorf) pfiff die Partie ab. „Das war ein ganz wichtiger Sieg“, freute sich TSV-Trainer Ingo Jopp, dass sein Elf eine Woche nach dem 2:2-Unentschieden gegen Appen nun wieder dreifach punkten konnte.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2015 | 17:01 Uhr

In Brande-Hörnerkirchen begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. „Es war ein Abnutzungskampf, in dem beide Mannschaften keinen Ball verloren gegeben haben“, berichtete Jopp, der davon überrascht war, dass die Hausherren nicht nur mit langen Bällen agierten, sondern mitspielten. Trotzdem hätten die Gäste schon in der zweiten Minute in Führung gehen können: Als SVH-Keeper Klaus-Peter Freese einen 18-Meter-Schuss von Jan-Luca Bruckmann nach vorne abklatschen ließ, konnte Marc Richert den Abpraller aus Nahdistanz aber nicht im Netz unterbringen.

Danach wogte die Partie hin und her. In der 26. Minute traf Yannik-Leon Giesler nach einem Heistmer Konter, doch Rose erkannte den Treffer nicht an, weil er, als Richert den Laufweg eines Hörnerkircheners kreuzte, ein Foul des Heistmers gesehen haben wollte. Bei der ersten Torchance der Hausherren, die spielerisch leichte Vorteile besaßen, lenkte TSV-Torwart Mike Imbeck den Ball mit den Fingerspitzen noch an die Latte (38.).

Für den zweiten Durchgang wechselte Jopp dann Jedamski ein, der sich gleich mit einer guten Aktion einfügte: Seinen 15-Meter-Schuss parierte Freese jedoch. Und der 47-jährige Torwart hatte auch das bessere Ende für sich, als Jedamski einen Freistoß, den Simon Reinecke aus 30 Metern mit Schnitt auf das SVH-Tor geschossen hatte, per Kopf noch minimal abfälschte (69.).

Dann kam die besagte 85. Minute, in der die Heistmer „erlöst wurden“, wie Jopp es ausdrückte: Nils Ludwig erkämpfte sich nach einem langen Pass den Ball zurück und wurde dann halblinks vor dem SVH-Strafraum gefoult. Den fälligen Freistoß tippte Reinecke kurz an, ehe ihn Jedamski aus 20 Metern satt in die kurze Ecke jagte. Ihre knappe Führung brachten die Heistmer mit Geschick und Glück (Moritz Drees sprang um Zentimeter an einer Rechtsflanke vorbei/91.) über die Zeit. Jopp freute sich: „Es ist schön, ein Spiel, in dem über 90 Minuten alles drin war, durch ein so spätes Tor zu gewinnen!“ Die Heistmer zogen im Klassement am SVH vorbei auf den dritten Platz. Jopp sprach Andre von Glahn noch ein Sonderlob aus: „Er hat 99 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen, einmal auf der Torlinie gerettet und war unser Sieggarant!“

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