zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:03 Uhr

Bauausschuss : Jetzt wird der See geplant

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Um sicher zu stellen, dass die vorhandene Fläche nicht anderweitig genutzt wird, haben die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses mit sieben Ja- zu zwei Nein-Stimmen beschlossen, die Planungen des Sees, der Namensgeber des Neubaugebiets „Tornesch am See“ ist, in Angriff zu nehmen. Er soll eine Mindestgröße von 5000 Quadratmetern haben, allen Torneschern Naherholung bieten, fußläufig zu erreichen und rundum begehbar sein.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 21:42 Uhr

Heide-Marie Plambeck stellte den Antrag der CDU-Fraktion vor. „Wir wollen das Herzstück des Bezirks planen. Viele der Wohnungen sind bezogen. Die Bürger fragen bereits nach, wo der See bleibt und wir Politiker können keine Antwort geben“, sagte die Ratsfrau. Der Bitte von Bürgermeister Roland Krügel, der aus terminlichen Gründen abwesend war, den Beschluss zu vertagen, mochten die Ausschussmitglieder nicht entsprechen. „Wir wollen sicherstellen, dass die für den See vorgesehene Fläche nicht als Parkplatz übergeplant wird. Die weiteren Beschlüsse werden wir mit dem Bürgermeister fassen“, erläuterte Ausschussvorsitzender Henry Stümer. Verwaltungsmitarbeiter und Stadtplaner Henning Tams stellte in Kurzform den aktuellen Planungsstand des Bebauungsplans 81 „Alter Sportplatz Friedlandstraße“ vor. Einstimmig verabschiedeten die Politiker den Satzungsbeschluss, der Grundlage für die Baugenehmigung ist. Zum Thema Ortskerngestaltung (B-Plan 89) sagte Amtsleiterin Marion Grün: „Wir haben Kontakt mit zwei Planungsbüros aufgenommen.“

Beide wollen in drei Schritten vorgehen: Zunächst wird der Bestand erfasst. Nach Gesprächen mit Grundstückseigentümern und Überlegungen zu Schlüsselgrundstücken soll es dann konkrete Pläne geben. Ein Dreivierteljahr wird es nach Einschätzung der Bauamtsleiterin dauern, bis diese Pläne vorliegen. „Die Baumaßnahmen an der Norderstraße verzögern sich wegen technischer Probleme um eine Woche“, musste Grün in ihrem Bericht aus der Verwaltung mitteilen. Die Maßnahmen an der Schwennesenstraße konnten wie geplant abgeschlossen werden. Grün wurde mit zahlreichen Aufgaben betraut. Unter anderem wird sie auf Anregung von SPD-Ratsherr Manfred Mörker den Zustand des Feldwegs Kleine Twiete überprüfen. Der Weg verbindet Tornesch und Uetersen und wird gern als Schulweg genutzt.

Die Bürgerfragestunde wurde ausgiebig genutzt. Insbesondere die Frage, ob es sinnvoll ist, den Antrag auf einen Lärmschutzwall an der Bahn bis 2015 zu verzögern, weil er dann laut Vorschrift höher ausfallen muss, beschäftigte die Ortspolitiker. Sie entschieden sich dagegen. „Die Lärmschutzmaßnahmen sind eine freiwillige Leistung der Bahn. Wer weiß, ob wir dann überhaupt etwas bekommen“, fasste Ausschussvorsitzender Stümer zusammen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert