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Bauvorhaben am alten Sportplatz : Jetzt weniger hoch hinaus

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft „Pinnau“ möchte den „Alten Sportplatz“ umgestalten. Nach und nach soll der Bestand abgerissen und ersetzt werden. Weil die „Pinnau“ sich dem sozialen Wohnungsbau verpflichtet fühlt und ein weiterer Bedarf in Uetersen nicht nur artikuliert wird, sondern für die „Pinnau“ tatsächlich vorhanden ist, was aus der Warteliste der Genossenschaft für sozialen Wohnraum abgeleitet wird, sollen nun höhere Baukörper entstehen. Unter anderem (jetzt) zwei viergeschossige Gebäude plus Staffelgeschoss entlang der Paul-Mischke-Allee. Ursprünglich beantragt worden waren vier solcher Gebäude.

Der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen hatte während seiner Sitzung am 29. Januar den Beschluss gefasst, dass vor der Fassung des Entwurfsbeschlusses von der „Pinnau“ ein Modernisierungskonzept, möglichst als Massenmodell oder in Form einer Visualisierung, eingereicht werden soll (wir berichteten).

Die „Pinnau“ hat nun nachgelegt und dem Bauantrag eine Visualisierung beigefügt. Am 5. März (von 19 Uhr an) soll er im Rathaus erneut beraten werden.

Inwieweit der Bauausschuss dem vorliegenden Modernisierungskonzept der „Pinnau“ zustimmt, bleibt abzuwarten. Wobei die SPD-Fraktion bereits mitgeteilt hatte, keine weitere Visualisierungshilfe mehr zu benötigen, da sie erkenne, dass die „Pinnau“ Baugenossenschaft als das soziale Gewissen der Stadt stets etwas Gutes entstehen lasse. Pinnau-Vorstand Manfred Kiewald hatte den Politikern im Januar erklärt, dass sich einige Gebäude entlang der Paul-Mischke-Allee ebenfalls im Eigentum der „Pinnau“ befinden und somit aufgrund der nun beantragten Fünfgeschossigkeit kein Widerstand in Sachen der Nachbarschaftsverträglichkeit entstehen könne. Zudem, so Kiewald damals, liege das Gelände des „Alten Sportplatzes um etwa 1,80 Meter tiefer als die Paul-Mischke-Allee.

Höhere Gebäude wirkten somit gedrungener. Neben der Höhe der beiden quasi fünfgestöckigen Mehrfamilienhäuser entlang der Paul-Mischke-Allee bleibt ein weiterer Punkt im Bauantrag diskussionswürdig: das geplante Gebäude außerhalb des bestehenden Bebauungsplanes im Bereich des Spielplatzes Eggerstedtsberg.

„Die „Pinnau“ möchte dieses Haus zuerst errichten, anschließend die Mieter aus einem Altbau in dieses Gebäude umsiedeln und danach mit dem sukzessiven Abriss sowie dem Neubau im Quartier beginnen.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 17:43 Uhr

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