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Ehrenamtliche reparierten : Jetzt können die Kinder kommen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bereits seit vier Jahren engagieren sich ehemalige aber auch aktive Betreuer in ihrer Freizeit im Fünf-Städte-Heim. Und auch der große Außenbereich der Jugendbegegnungsstätte wird von dieser Gruppe ehrenamtlich unterhalten. Es sind in der Regel Arbeiten, für die kein Geld zur Verfügung steht oder die vom Heimpersonal aus Zeitgründen nicht ausgeführt werden können.

Am Wochenende waren elf Männer und Frauen im Einsatz. Sie lasierten die beiden im Herbst aus Palettenholz gebauten Bänke für den Außenbereich, errichteten die Tore auf den drei Fußballplätzen des Heimes und lackierten diese. Auch mehrere Spielgeräte wie große Klettertürme und eine Seilbahn wurden vom Dreck des Winters gereinigt. Zudem ist, berichtete Dieter Schipler, der Vorsitzende des Trägervereins, der am Wochenende ebenfalls in Hörnum war, der Ballfangzaun repariert worden. Doch damit nicht genug: Das beliebte Töpferhaus wurde so hergerichtet, dass Kinder dort nun wieder töpfern können. Ein Betreuer habe ausschließlich den Rasen gemäht, so Schipler. Nicht zuletzt wurden die Möbel eines Betreuerhauses frisch lackiert.

Dass der Bedarf an einer solchen Betreuungseinrichtung hoch ist, gehe aus den Anmeldezahlen hervor. Für dieses Jahr seien sie sehr erfreulich. Und auch für 2017 gebe es, so der Vorsitzende, bereits mehrere Anmeldungen und Reservierungen. Die Saison hat bereits begonnen. Eine Konfirmandengruppe aus Göttingen bereitete sich mehrere Tage gemeinsam mit ihrem Pastor auf ihre baldige Konfirmation vor. Besagte Kirchengemeinde sei bereits seit mehreren Jahren einer der ersten Gäste der Saison, so Schipler. Die ehrenamtlich Tätigen wurden vom Verein kostenlos untergebracht und versorgt. Helfende Hände würden immer gesucht, so Schipler, der den Kontakt zu der Gruppe gerne herstellt. Die zu wählende Telefonnummer des Vorsitzenden lautet 04122/ 7935. Das nächste Arbeitstreffen ist am 22. und 23. Oktober.

Aufgrund der guten Auslastung steht das Heim als Flüchtlingsunterkunft wohl erst einmal nicht mehr zur Verfügung.

Gleich nebenan steht das Gebäude des Jugendaufbauwerks. Ob dort Flüchtlinge und Asylbewerber untergebracht werden sollen, wurde gestern während einer Einwohnerversammlung in Hörnum diskutiert. Von 18 Uhr an ging es zudem um die grundsätzliche Frage, wie Flüchtlinge in Hörnum mit Wohnraum versorgt werden sollen.

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erstellt am 22.Mär.2016 | 21:33 Uhr

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