zur Navigation springen

Gutachten zur geplanten Fusion : Jetzt ist das Mittelzentrum Thema

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nun haben sie sich also geeinigt, die Politiker aus Uetersen und Tornesch, das weitere Vorgehen hinsichtlich der ins Auge gefassten Fusion beider Städte betreffend.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2012 | 20:48 Uhr

Mit Rambøll soll – vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung von Uetersen im Hauptausschuss – die Zukunft gestaltet werden. Das Hamburger Unternehmen erstellt das Fusions-Gutachten. Vorgelegt werden soll es voraussichtlich im März/April 2013. Dann wird es zunächst intern bewertet. Denn: „Wir haben uns darauf verständigt, die Ergebnisdiskussion aus dem Wahlkampf herauszuhalten. Wir wollen das Thema sachlich bearbeiten und nicht emotional“, so Gunnar Werner, Vorsitzender des Tornescher Hauptausschusses. Problem für die Politiker: Im Frühjahr 2013 finden Kommunalwahlen statt. Und weil die neuen Ratsversammlungen inhaltlich nicht belastet werden sollen, wird das Ergebnis des Gutachtens voraussichtlich erst nach der Wahl veröffentlicht. Während der Sitzung im Uetersener Rathaus (wir berichteten bereits) wurde auch die Frage behandelt, wer in Zukunft den Hut aufhaben soll.

Das Innenministerium, das 90 Prozent der Gutachterkosten übernimmt, hatte verlangt, hinsichtlich der Abrechnung einen Ansprechpartner benannt zu bekommen. Dieser Abrechnungsaufgabe widmet sich Tornesch. „Beide Städte verhandeln weiterhin auf Augenhöhe und sind auch in Zukunft gleichberechtigt, was die Angelegenheit der Fusion betrifft“, so Werner weiter. Daher wird zu gemeinsamen Sitzungen auch in Zukunft wechselseitig eingeladen. Jedoch werden die geplanten Zusammenkünfte im März und Juni aus Mangel an Themen ausfallen. Im Mai, so die Planung, wird es noch einmal eine Sitzung im Uetersener Rathaus geben, diese wird vom Tornescher Hauptausschussvorsitzenden geleitet. Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen zeigte sich gestern im UeNa-Gespräch zufrieden mit dem Ergebnis und dem Zeitplan. „Ich habe damit gerechnet, dass wir das Geld vom Innenministerium bekommen“, kommentierte sie zudem die Entscheidung des Innenministeriums.

„Das Ergebnis ist soweit okay. Wir beide streben jetzt noch die gemeinsame Einstufung als Unterzentrum mit Teilfunktion eines Mittelzentrums an“, so Torneschs Verwaltungschef Roland Krügel.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert