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Heidgrabener Feuerwehr : Jederzeit einsatz- und hilfsbereit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch im vergangenen Jahr mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heidgraben ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können im Umgang mit Lösch- und anderer Hilfstechnik unter Beweis stellen. „Die beiden Stürme im vierten Quartal haben uns auf Trab gehalten. Bei 33 technischen Hilfseinsätzen verschiedenster Art und zwei Kleinbränden wurden wir immer wieder vor neue Aufgaben gestellt“, so Wehrführer Tobias Kluj in seinem Jahresbericht.

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erstellt am 10.Feb.2014 | 21:26 Uhr

Zu den geleisteten Einsätzen kamen 22 Dienst- und Veranstaltungsabende. Mit der Dienstbeteiligung zeigte sich der Wehrführer allerdings nicht zufrieden, da die durchschnittliche Beteiligung bei unter 70 Prozent lag. „Auch wenn die Gründe für Abwesenheit sehr unterschiedlich und auch nicht immer beeinflussbar sind, so müssen wir an einer Verbesserung arbeiten, um unseren guten Ausbildungsstand auch weiterhin zu halten und kontinuierlich zu erweitern“, mahnte der Wehrführer an. Er lobte die Arbeit, die in der Jugendfeuerwehr Heidgraben geleistet wird und brachte als Höhepunkt in der Kameradschaftspflege die gemeinsame Ausrichtung des Pfingstzeltlagers mit den Wehren Klein Nordende, Groß Nordende und Seester anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kooperation unter den Wehren in Erinnerung. Tobias Kluj dankte Bürgermeister Udo Tesch und den Heidgrabener Gemeindevertretern für die Unterstützung der Feuerwehr. Trotz leerer Kassen wurde der Wehr ein Zuschuss für den Ersatz des zehn Jahre alten Einsatzleitwagens ermöglicht. Die Wehr hat ein gebrauchtes Fahrzeug vom Kreisfeuerwehrverband erworben, aus der eigenen Kasse mitfinanziert und durch Materialspenden und Eigenleistungen für die Zwecke der Heidgrabener Wehr umgerüstet. „Trotzdem kann ich wiederholt nicht den Hinweis an die Gemeindevertretung unterlassen, dass unser LF 8 nun schon 37 Dienstjahre auf dem Buckel hat und bei Weitem nicht mehr dem heutigen Stand entspricht“, wandte sich der Wehrführer an Bürgermeister Udo Tesch. Dieser betonte in seiner Ansprache an die Feuerwehrleute, dass die Einsatzfähigkeit der Wehr der Gemeinde viel bedeute und dass eine neue Halle und ein neues Fahrzeug, notfalls über Kredite, in den nächsten Jahren realisiert würden.

Weitere Grußworte sprachen als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes Olaf Kielmann sowie Gernot Bednarz von der Polizeistation Tornesch und zuständiger Polizeibeamte für Heidgraben. Für ein schmackhaftes Grünkohlessen zu Beginn der Versammlung hatte wieder die Gaststätte Arndt gesorgt. Der Feuerwehr Heidgraben gehören 35 aktive Kameraden und eine Kameradin, elf Jugendfeuerwehrmitglieder, 23 Ehrenmitglieder sowie 325 passive Mitglieder an. Wehrführer Tobias Kluj wurde bei den turnusmäßigen Wahlen zum zweiten Mal in seinem Amt für die nächsten sechs Jahre bestätigt.

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