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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 03:17 Uhr

Versammlung : Jahresbilanz der AWO Heidgraben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Angebote für alle Generationen – das macht die Arbeit des AWO-Ortsvereins Heidgraben aus. In der Jahresversammlung dankte die Erste Vorsitzende Marion Sörensen allen, die sich engagieren und zum Erfolg der AWO-Arbeit beitragen. 120 Mitglieder zählt der AWO-Ortsverein. Er beging im vergangenen Jahr sein 65-jähriges Bestehen. Seit 1982 steht Marion Sörensen an der Spitze der Heidgrabener Arbeiterwohlfahrt.

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erstellt am 31.Mär.2016 | 18:15 Uhr

Sie dankte der Gemeinde, die trotz angespannter finanzieller Situation die AWO-Spielstunde mitfinanziert und für 2016 einen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 38800 Euro leistet. Montags bis freitags werden in der AWO-Spielstunde zwölf Kinder von zwei bis drei Jahren von 8.30 bis 12.30 Uhr betreut sowie montags und mittwochs von 15 bis 17.30 Uhr neun Kinder im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren. Nach den Sommerferien stehen in den Gruppen wieder Plätze zur Verfügung.

Seit Eröffnung des MarktTreffs mietet und vermietet der AWO-Ortsverein einen Raum im MarktTreff. Dort haben sich die AWO-Angebote Spielenachmittag, Handarbeiten sowie Yoga auf dem Stuhl etabliert. Auch die Fahrradgruppe startet von dort. Im Gemeindezentrum werden das Singen von Volksliedern und Senioren-Gymnastik angeboten. „Durch die Angebote, die sich nicht nur an Senioren richten, haben wir neue Mitglieder gewonnen. Die Rechnung geht aber nicht ganz auf, denn wir müssen ja die Übungsleiter finanzieren und da bleibt die Frage, ob wir von den Teilnehmern nicht doch etwas mehr verlangen könnten als die 2,50 Euro Mitgliedsbeitrag im Monat. Wir stehen für die Ziele und Ideale der guten alten Arbeiterwohlfahrt, müssen mit unseren Angeboten aber auch konkurrenzfähig bleiben“, betonte AWO-Vorsitzende Marion Sörensen. Und zum Thema AWO-Raum im MarktTreff merkte sie an: „Unsere Mittel lassen es nicht zu, dass wir hohe Energiekosten tragen, Miete bezahlen und von den Mieteinnahmen nur 20 Prozent behalten dürfen. Wir müssen an die Gemeinde herantreten, um den Vertrag zu ändern oder müssen den Raum aufgeben und alle Angebote wieder in das Gemeindezentrum verlegen. Wir wollten mit unseren Angeboten im MarktTreff erreichen, dass er Zulauf hat. Und das ist uns ja auch vielfach gelungen.“ AWO-Mitglied Irmgard Voß nutzte die Gelegenheit, über die Flüchtlingsbetreuung in Heidgraben zu informieren, denn sie ist als Koordinatorin der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuer vor Ort eng am Thema. Marion Sörensen rief dazu auf, die Flüchtlingsbetreuung zu unterstützen. Kassenwartin Conny Borchardt-Jürgensen gab den Kassenbericht. Die anwesenden AWO-Mitglieder erteilten dem Vorstand Entlastung.

Aktive Mitarbeit im AWO-Kleeblatt

Als Mitglied im AWO-Kleeblatt (AWO-Ortsverbände Toresch, Uetersen, Heidgraben, Moorrege) hat sich die AWO Heidgraben im vergangenen Jahr an dem gemeinsamen AWO-Kleeblattfest, dessen Einnahmen für Integrationsinitiativen gespendet wurden, beteiligt. In diesem Jahr wird die gemeinsame AWO-Kleeblattveranstaltung am Sonntag, dem 26. Juni, in Tornesch ausgetragen. Das Fest für einen guten Zweck soll ein Fest für die ganze Familie mit Spielen und kulinarischen Köstlichkeiten werden.

Beteiligt hat sich die AWO-Heidgraben 2015/16 auch an dem Projekt „Starke Frauen“, einer vorerst im April endenden Filmreihe im BurgKino Uetersen.

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